Der neben Walther von der Vogelweide bedeutendste deutschsprachige Lyriker und Minnesänger des Mittelalters - Oswald von Wolkenstein - erhält vom Lyriker und Sänger Gerhard Ruiss eine voll- und anständige Nachdichtung.
"Ich nehme wahr, was geschieht, gucke aber auch gern einmal weg, wenn das Personal des Alltags allzu schnöde meine Wege säumt." So Max Goldt über sich und sein Schaffen. Wer über seine Bücher berichten will, muss über ihn schreiben. Das liegt an seiner ganz eigenen Gattung.
40 Jahre Woodstock wurde 2009 gefeiert und aus diesem Anlass schrieb Elliot Tiber gemeinsam mit Tim Monte ein Buch darüber, wie Woodstock zu Woodstock wurde und wie es das legendäre Festival der "3 Days of Peace and Music" fast nie gegeben hätte.
Steven Stelfox, ein junger Emporkömmling im Musikbusiness erzählt seine Geschichte. Die Geschichte eines brutalen, machthungrigen Egomanen, der für Erfolg buchstäblich über Leichen geht. "Kill your Friends" beginnt im Jahr 1997 und arbeitet sich durch eine andere Art der Musikgeschichte, gesehen durch die blutbefleckte Brille des Protagonisten.
Als ORF Lesesklaven betitelten sich Christoph Grissemann und Dirk Stermann bei der ersten Lesung ihrer neuen Veranstaltungsreihe "Zwei Klassiker lesen Weltliteratur" im Radiokulturhaus. Im März 2010 geht das Spektakel dann schon in die zweite Runde.
Tiziano Scarpas kurzer Roman "Stabat Mater" gewann in Italien den wichtigsten Literaturpreis, den Premio Strega und wirft die Frage nach dem Warum auf. Die Geschichte basiert auf dem wahren Fakt, dass Antonio Vivaldi in einem venezianischen Waisenhaus als Musiklehrer unterrichtete und komponierte. Der Autor verflocht diese historische Begebenheit mit der Erzählung über ein Waisenmädchen, welches ihre innere Leere mit ihrem Violinspiel bekämpft. Ein sprachliches Meisterwerk mit wenig Aussage.
Der Roman "Die Karte meiner Träume" erzählt eine Geschichte, die vielleicht unrealistisch, aber unglaublich fesselnd ist. Mit Kartierungen, Diagrammen und Randbemerkungen schmückt der amerikanische Autor Reif Larsen jede einzelne Seite des Buches und verleiht ihm somit zusätzlich Leben.
Andrea Camilleri ermöglicht mit dem Lexikon "M wie Mafia" am Beispiel von Bernardo Provenzano - dem Boss der Mafia-Bosse in Sizilien - einen Einblick in Alltag und Struktur der weit verzweigten sizilianischen Untergrundorganisation.
Peter Sputnik wird aus dem Landschaftsparadies mit Krokantbecher herausgerissen um - wie es sich für einen Superhelden gehört - die Welt zu retten. Denn der Superschurke V hat nichts weniger als die Auslöschung der Erde im Sinn und bringt die Weltenregierung in ihrem Untergeschoßsitzungszimmer gewaltig in Bedrängnis. Axel Simon hat mit "Tatütata für Peter Sputnik" seinen ersten Roman geschrieben, in dem die Seltsamkeiten mit höchster Unterhaltsamkeit kumulieren.
Der fünfte Thriller von Colin Harrison erhielt in der deutschen Übersetzung einen Titel, der mit der Geschichte eigentlich nichts zu tun hat. Dessen ungeachtet gelang dem amerikanischen Bestsellerautor mit "Im Schlund des Drachen" (The Finder) ein bis zur letzten Seite spannendes Buch.
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