Ein weiterer ungewöhnlicher Band mit viel Information, aus der Reihe: "...für Kinder erzählt", mit wunderbaren Bildern und eindrucksvollen Texten, die Kinder auf diese, so fremde Kultur neugierig machen.
Mit der Verleihung des Österreichischen Staatspreises für Europäische Literatur an den in Paris lebenden Schweizer Schriftsteller Paul Nizon wurde am 15. November 2010 die BUCH WIEN 10 Lesefestwoche im Palais Daun-Kinsky eröffnet.
Fabeln sind für manche mit schlechten Schulerinnerungen verbunden. Mit diesem wunderschön illustrierten Band kann man diese wundersamen Geschichten mit klugen Enden Kindern, aber auch Erwachsenen, wieder schmackhaft machen.
Pauline ist wütend. Sie will ihr Zimmer nicht aufräumen und findet ihre Mutter richtig gemein, also beschließt sie sich eine neue zu besorgen. Autorin Barbara Rose und Illustratorin Kerstin Völker gelang von diesem Ausgangspunkt ausgehend ein kluges und humorvolles Buch für junge Menschen ab 5 Jahren.
Till Eulenspiegel - wieder einmal, aber doch ganz anders. Mit gewohnter Samtstimme erzählt Ludwig Hirsch und lullt uns ein, in ein Leben voller Tragik, dass sich zu helfen weiß und schließlich über die anderen lacht.
Ein Brand am Weg zur Arbeit, Asche die vom Himmel rieselt, das wohlige Knistern des Feuers im Kamin, die Stichflamme am Grill - das Feuer ist in diesem so genannten Thriller omnipräsent. Außerdem wächst es auch in Kate Powells Leib heran, zumindest wenn wir den deutschen Titel "Flammenbrut" wörtlich nehmen.
Der Buchtitel stammt vom Arabischen "as-sumut", was übersetzt soviel wie "die Wege" heißt. Macht Sinn, denn der Roman von Peter Steiner handelt von einem Landvermesser.
Die in Albanien geborene Autorin erzählt die Geschichte einer Frau, die nur eines möchte: Leben. In einer verstörenden lyrischen Sprache abstrahiert Mimoza Ahmeti nicht nur die Psyche dieser Frau, sondern auch die Realität Albaniens.
Ausnahmsweise fungierten Stermann & Grissemann mit ihrem Beitrag zum Festival "Spot On Deutschland" am 26. September 2010 im Wiener Konzerthaus als Geheimtipp. Holeri, du dödel di kann man da nur sagen, denn immerhin stand Loriot am Programm.
Ulrike Karner hat sich in Ihrem Erstlingswerk "Allah und der Regenbogen" eines brisanten Themas angenommen: Homosexualität bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Das bedeutet sehr oft doppelte Stigmatisierung.
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