Podcast

Giving You My Heart To Mend: Interview mit Violetta Parisini

Ein Leben voll Musik: Interview mit Toni Stricker

Strawberry Wood: Interview mit Henk Hofstede von NITS

Life is still beautiful: Interview mit Mary Lamaro

"Mit Liebe können wir alles ändern", sagt Mary Lamaro, die Leadsängerin, Gitarristin und Songschreiberin der Mary Broadcast Band.

Rai de Sorëdl: Interview mit Ganes

Jobcenter: Interview mit Angela Summereder

Der sehr erhellende Dokumentarfilm "Jobcenter" von Angela Summereder erzählt von Menschen, die ihren Job verloren haben, da sie entweder am Arbeitsmarkt als unattraktiv und unvermittelbar gelten oder am Anfang ihres Arbeitslebens versuchen, einen Einstieg zu finden.

Flipcharts, kahle Meetingräume, Schulungsroutinen auf Pflichtschulniveau. Angela Summereder portraitiert in ihrem Dokumentarfilm " Jobcenter" fünf Menschen, die sich im Kreislauf des Jobcenters befinden, einem AMS-Kurs, der auch für die gute Arbeitslosen-Statistik sorgt. Mit "Jobcenter" gelang Summereder ein großer Wurf, der - wenn er einmal regulär ins Kino kommt bzw. auf DVD erhältlich sein wird [gezeigt wurde Jobcenter zuletzt beim Festival Crossing Europe in Linz; das Interview fand bereits im Rahmen der Diagonale 2010 statt; Anm.] - für gehörig Aufsehen sorgen wird. Die kühle Beobachtung und die Emotionslosigkeit im Kurs geben dem Film einen besonderen Reiz, zwischendurch gibt es aber auch die emotionalen Momente in persönlichen Gesprächen außerhalb des Kurses, wenn die Portraitierten in Großaufnahmen zu sehen sind. Das Leben ist eine einzige Bewerbung und das Jobcenter der dazugehörende Albtraum. //

Jobcenter Angela Summereder"Jobcenter" von Angela Summereder
Bewertung: @@@@@
Verleih: Sixpack Film (2010)

Interview und Text: Manfred Horak
Foto: Sixpack Film; © Viennale/Alexi Pelekanos










Immer noch unangepasst nach all den Jahren: Interview mit Wolfgang Niedecken von BAP

Heim ist nicht daheim: Interview mit Julia Laggner

Wie leben Menschen im Alterswohnheim, wie fühlt es sich an, fühlt es sich überhaupt an, und ist man dort daheim? Die Filmemacherin Julia Laggner portraitiert in ihrem Dokumentarfilm "Heim ist nicht daheim" vier Personen, die in einem Caritas-Wohnheim leben und stieß dabei auf ganz unterschiedliche Gefühlsregungen, Wünsche, Sehnsüchte, Träume, Lebenserinnerungen und Gegenwartsvorstellungen. Heraus kam aber keine deprimierende Studie, sondern vielmehr ein Film, der amüsiert und berührt.

Vier tendenziös unterschiedliche Charaktere werden in der Doku zu Wort gebeten. Ein Zirkusdirektor, der gerne sehr ausführlich und ausschweifend erzählt und keine Scheu hat vor der Kamera zu singen, eine Kontakt pflegende, geistig aktive und unterhaltende Großbäuerin, eine Pfarrersköchin die im Heim das tut, was sie immer schon getan hat, nämlich ihren Pfarrer betreuen, sowie eine Frau, die nicht wirklich freiwillig im Heim ist und aus ihrem nicht einfachen Leben erzählt. Wie erleben diese vier Personen (quasi als Stichprobe der Unterschiedlichkeit unserer Gesellschaft), die ihren Lebensabend in institutionalisierter Betreuung verbringen, ihre Gegenwart im Bezug zu ihrer Lebensgeschichte? Der Film gibt Einblick in Leben und Erlebtes, allerdings nicht in trüber Schwermut, sondern gespickt mit Humor und Schrulligkeiten, wie es eben so ein Alltag mit sich bringt. Die Filmemacherin Julia Laggner bewies mit diesem Film ein feines Gespür ein gewissermaßen sperriges wie tabuisiertes Thema mit einfachen Mitteln und Lockerheit auf die Leinwand zu bringen. Gezeigt wurde "Heim ist nicht daheim" im Rahmen der Diagonale 2010 und dort fand auch das Gespräch mit Julia Laggner statt. //

Heim Ist Nicht Daheim Julia LaggnerHeim ist nicht daheim
Bewertung: @@@@@
Buch & Regie: Julia Laggner
Kamera: Judith Benedikt
Ton: Herwig Rogler
Schnitt: Julia Pontiller
Dramaturgische Beratung: Niki Mossböck
Mit: Lieselotte Oman, Emil Pfeiffer, Veronika Pfuhl, Maria Neuhold u.a.
Verleih: Sixpack Film (2010)

Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Diagonale; Julia Laggner

Himmelwärts: Jacqueline Kornmüller Interview

Jacqueline Kornmüller Interview Foto

Im Rahmen der Diagonale 2010 wurde der Dokumentarfilm "Himmelwärts" gezeigt, der vom Piaristenpater Hartmann Thaler handelt. Der Film zeigt nicht nur den Alltag des 92-jährigen, sondern weckte auch seine Lebenserinnerungen auf. Nicht zuletzt ist es auch ein Film über Spiritualität. Ein Begriff, der im Gespräch mit Filmemacherin Jacqueline Kornmüller ebenfalls immer wieder auftaucht.

20 Jahre Novi Sad: Interview mit Evelyn Blumenau und Klaus Schuch

Sieben Alben veröffentlichte bisher Novi Sad, die Independent Austrian Music Rock Band aus Wien, die 2010 ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum feiert: "Nuts and Berries" (1990), "Dreaming Starts Here" (1992), "Super oder Normal" (1994), "Home is in my Shoes" (1995), "Music for the time after Rock'n'Roll" (1999), "Europe's Other Side" (2003), Rise (2008). Zeit einiges Revue passieren zu lassen.

Novi Sad Nuts And Berries20 Jahre muss man als Band einmal erst werden, noch dazu in Österreich, diesen Umstand kann man nämlich durchaus als besondere Erschwernis anführen. 20 Jahre, das bedeutet jede Menge Regierungsumsbildungen und Casting-Superstars miterlebt bzw. überlebt zu haben. In diesen 20 Jahren hat sich die Stammbesetzung von Novi Sad mit Evi B. (voc.) Paris 1914 (guit., voc.) und Moonday (acc., drums) nicht geändert, im Gegenteil, mit Robert Worel (bass) und St. Stephan (drums) gab es sogar eine Personalaufstockung (da hat der Independent-Gedanke der kapitalistischen Wirtschaft eindeutig etwas voraus). Darüber hinaus ist Novi Sad auch in die Nähe einer Kritikerlieblingsband geworden, nachzustöbern auf der Webseite der Band. Im Podcast Interview sprach ich mit Sängerin Evelyn Blumenau und Gitarrist Klaus Schuch - beide schreiben für Novi Sad auch die Lieder - über eben jene ersten 20 Jahre. Das nachstehende Interview (ebenfalls mit Evelyn Blumenau und Klaus Schuch geführt) gibt es hingegen nur schriftlich und ihr habt nun die Wahl beide Interviews parallel oder separat zu konsumieren.

Kulturwoche.
at: Wie ist euer Zugang Lieder zu schreiben?

Klaus Schuch: Marktorientiert zu schreiben ist uns nie in den Sinn gekommen. Inspirationen fließen unbewusst sein und laufen subkutan ab.

Evelyn Blumenau: Es gibt kein Königsrezept beim Komponieren, manche Songs passieren innerhalb einer Gefühlswallung, andere brauchen lange beendet zu werden, wie z.B. "Paradise", das habe ich begonnen zu schreiben als ich 14 war, also vor mehr als 20 Jahren.

Machen Cover-Versionen Sinn?

Klaus: Neuinterpretationen sind schon interessant, weil es andere Standpunkte und Zugänge bringt, die der Originalkomponist vielleicht gar nicht hatte. Cover-Versionen sind dann interessant, wenn man seine eigene Geschichte damit verbinden kann. Wir haben immer wieder Cover-Versionen gemacht, z.B. von The Novi Sad Dreaming Starts HereDoors "Indian Summer". Wenn wir nicht The Doors als Komponisten angeführt hätten, wäre es schwer zu bestimmen, wessen Song es ist. Es gibt einige Künstler die sich hervorragend anbieten gecovert zu werden - Leonard Cohen und Bob Dylan sind diesbezüglich ja klassische Komponisten. Wir brechen immer bewusst unsere Cover-Versionen, denn wenn eine Cover-Version wie das Original klingt, stellt sich die Frage nach dem Sinn. Gleichzeitig fördern Cover-Versionen die Kreativität. Es ist irrsinnig befruchtend, sich mit anderen Songs auseinanderzusetzen.

Evelyn: Ich höre mir sehr gerne Songs von Björk an, wenn ich leer bin und bin dann sofort verbunden mit dieser schönen Welt und kann dann wieder an eigene Gedanken gehe
n. Wenn ich z.B. keine Texte schreiben kann, lese ich Friederike Mayröcker, nicht um sie nachzumachen, aber sie hebt mich bereits nach wenigen Seiten in ein Schreibuniversum.


Novi Sad Home Is In My ShoesHabt ihr eigene Songs, die auf bereits vorhandene Lieder basieren?

Klaus: Mir fällt ein einziges ein, das ich einmal gemacht habe, und zwar aus CCRs "Walking on the Water", da habe ich die ganzen ersten Akkorde genauso
genommen und ein eigenes Lied daraus gemacht, nur mit einer anderen Gesangsstimme, somit war's auch eine eigene Geschichte, die sich in eine andere Richtung entwickelt hat - das war "Difference between Experience". Das ist ganz bewusst auf "Walking on the Water" gewesen, wo sich ein Eigenleben entwickelte, einen eigenen Text erhielt und nicht wieder zu erkennen ist, nur wenn du die ersten zehn Akkorde mitklopfst sind es die gleichen wie bei CCR. Aber dass wir nahe bei anderen, bestehenden, Songs bleiben kommt nicht vor. Ein Song wie "A Song for Love" besteht aus zwei Akkorden, und zwar aus F-Major und C. Aus diesen beiden Akkorden sind vermutlich schon Hunderttausende von Liedern geschrieben worden, trotzdem kenn ich kein Lied, das so klingt wie "A Song for Love". Genau das ist der Kick, das schwierigste ist ja oft ganz einfache Songs zu schreiben, die müssen sofort rund und geschlossen da sein, sonst ist's ein Krampf.

Novi Sad Europes Other SideGehören zum Songwriting politische Themen?

E
velyn: Nein, nicht unbedingt. Es ist toll, wenn es Leute gibt, die es schaffen, ohne peinlich dabei zu werden. Ich könnte es nicht. Ich halte mich für einen sehr politischen Menschen, aber mir fehlt es an der feinen Sprache, die im Deutschen leicht zum erhobenen Zeigefinger wird, was ich gerne vermeide. Die Zeiten schreien natürlich danach, nur stellt sich die Frage, ob es das Lied, das notwendig ist, oder die Demonstration, zu der man geht.

Aber bei der Bürgerrechtsbewegung gingen die Demonstranten mit den Songs quasi Hand in Hand...

Klaus: Das ist richtig. Nur wenn man sich z.B. "Astral Weeks" von Van Morrison anhört, da gibt es kein einziges politisches Lied, das gleiche gilt für "Happy Sad" von Tim Buckley oder "Pink Moon" von Nick
Novi Sad RiseDrake, darauf sind ausschließlich stark Ich-bezogene Lieder und ich bin froh, dass auf diesen Alben nichts politisches oben ist und das Album dadurch gebrochen worden wäre. Es ist schön, wenn es einer schafft, aber es ist nicht konstitutiv für gutes Songwriting.

Evelyn: Es ist natürlich verführerisch in diesen kleinen Pamphlets eine Message rüber zu bringen, die nicht gleich wieder lächerlich wird. Die Dinge sind ja sehr komplex.

Sind Liebeslieder zu schreiben nicht genauso schwierig wie Lieder gegen Krieg z.B.?

Klaus: Die Frage ist, was einem näher berührt. Die Art wie Evelyn und ich schreiben sind ein sehr persönlicher Zugang und hat auch ein bisschen mit Verarbeitung zu tun. Trotz einer bescheuerten Regierung leben wir Gott sei Dank immer noch in Österreich in einem Nichtkriegszustand, beispielsweise. Ich bin mir sicher, wenn Krieg mein Lebensumfeld wäre, müsste ich das verarbeiten, ob in einem Text oder Bild. Z.B. "Europe's Other Side" handelt vom zerbombten Ex-Jugoslawien, und entstand aus meinem persönlichen, individuellen Zugang, nämlich aus den langen Fahrten durch die Nacht und konkret aufgrund meiner Zugreise von Novi Sad bis Nis.

Gibt es den perfekten Song?


Klaus: Ja. Es gibt den perfekten Song und ich denke wir haben bereits einige perfekte Songs geschrieben, obwohl ich sehr kritisch gegenüber unserem Oeuvre bin. Es gibt Songs, die stehen da wie Monolithen. "Ungargassenland" ist so ein Song, "Die Welt ist verborgen", "Europe's Other Side".

Wie fühlt sich eine Independent-Band in Österreich?

Klaus: Österreich hat ein Kulturproblem. Einer drittklassigen Band aus USA oder England wird wesentlich mehr Aufmerksamkeit gegönnt als der hoffnungsvollsten Newcomerband aus Österreich. Das ist eine Tatsache. Das österreichische Mainstream-Publikum ist Österreich ablehnend. Und es gibt auch gute Gründe dazu, Stichwort Austro-Pop, der diesen biederen Opratko-Sound aus den 70er Jahren ja zum Teil noch immer drinnen hat, das ist schlimm, dass sich der Austro-Pop nicht emanzipieren konnte. //

Interview und Text: Manfred Horak
Foto: Novi Sad

 

In Farbe: Interview mit Revolverheld

Mein Kampf: Interview mit Regisseur Urs Odermatt und Hauptdarsteller Tom Schilling

Im Jahre 1910 reist der junge Hitler aus der tiefsten österreichischen Provinz nach Wien, um als Maler die ganze Welt zu erobern. In einem Männerheim in der Leichengasse mietet er sich ein, um dem großen Tag der Aufnahmeprüfung an der Akademie der Bildenden Künste entgegenzufiebern. Das ist die Ausgangslage des Kinofilms "Mein Kampf". Die Interviews mit Tom Schilling und mit Regisseur Urs Odermatt fanden im Rahmen der Diagonale 2010 statt.

Teil 1: Urs Odermatt
Teil 2: Tom Schilling
"MeinkampfDie besten Witze kommen von den Juden, und die, die nicht von Juden stammen, sind einfach nicht komisch. Humor hat für mich also nichts mit 'Witze erzählen' zu tun, also das Ironische, das die Deutschen so gut beherrschen und mit Humor verwechseln.
Humor ist ein Lebensweg und hat sehr viel mit Toleranz zu tun. Er ist relativierend, und natürlich spielt immer das 'Prinzip Hoffnung' eine Rolle, er ist ein Überlebensweg oder Rettungsweg, manchmal ist er die Heiterkeit der Verzweiflung. Im jüdischen Witz ist die Katastrophe verträglicher, damit man sie ertragen kann." Sagte einst George Tabori, der mit "Mein Kampf" ein Stück Theatergeschichte schrieb.

Regisseur Urs Odermatt traute sich an diesen nicht gerade einfach verfilmbaren Stoff heran, dafür hagelte es auch Kritik von vielen Seiten. Zu Unrecht. In den Hauptrollen zu sehen sind Tom Schilling als Adolf Hitler, Götz George als Schlomo Herzl, Bernd Birkhahn als Lobkowitz, Anna Unterberger als Gretchen, Wolf Bachofner als Himmlischst. //

Interviews und Text: Manfred Horak
Fotos: Filmladen Filmverleih


  • meinkampf001
  • meinkampf002
  • meinkampf003
  • meinkampf004
  • meinkampf005
  • meinkampf006
  • meinkampf007
  • meinkampf008
  • meinkampf009
  • meinkampf010
  • meinkampf011
  • meinkampf012
  • meinkampf013
  • meinkampf014
  • meinkampf015
  • meinkampf016
  • meinkampf017
  • meinkampf018
  • meinkampf019
  • meinkampf020
  • meinkampf021
  • meinkampf023
  • meinkampf024
  • meinkampf025
  • meinkampf026
  • meinkampf027

Try Me: Interview mit Meena Cryle und Chris Fillmore

Wuchtiger Gesang, superbes Gitarrenspiel, exzellente Lieder. Klar, dass Sängerin Meena Cryle und Gitarrist Chris Fillmore ein USA-Ticket erhielten, um für das internationale Label Ruf Records ihr Debüt-Album aufzunehmen.

Terra em Concerto: Interview mit Mariza

Metamorphosen der Weltgeschichte: Interview mit Markus Lüpertz

New Boots: Interview mit Wallis Bird

Touch Yello: Interview mit Boris Blank

Quasi eine musikalische Sensation, das aktuelle Album "Touch Yello" der Herren Dieter Meier und Boris Blank. Mit letzterem kam ein ausführliches und sehr informatives Gespräch über das Innenleben von Yello zustande.

Liszt Festival Raiding 2010: Interview mit Johannes Kutrowatz

Bei einem Pressegespräch im Lisztzentrum Raiding präsentierten der burgenländische Kulturlandesrat Helmut Bieler, die beiden Intendanten Johannes & Eduard Kutrowatz sowie Geschäftsführer Dr. Josef Wiedenhofer das Programm vom Liszt Festival Raiding 2010 und gaben auch einen Ausblick auf das Jubiläumsjahr, das unter dem Titel Lisztomania 2011 über die Bühne gehen wird.

Interview mit Johannes Kutrowatz
Präsentation Liszt Festival 2010 und Vorschau
Mit seinem gigantischen Oeuvre zählt Franz Liszt zu den historisch bedeutendsten Komponisten und herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten der Musikgeschichte. Das Liszt Festival Raiding will die ungeheure Bandbreite, Vielseitigkeit, Genialität und Virtuosität seiner Musik dem Publikum am Geburtsort Raiding als 4-Jahreszeiten-Ereignis näher bringen. //

Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Bgld. Landesmedienservice, Liszt Festival

 

Same Same But Different: Interview mit Detlev Buck, Benjamin Prüfer und David Kross

Längst zu einem globalen Problem von gigantischem Ausmaß mit Millionen von Toten geworden, gibt es bis heute vergleichsweise wenige Filme zum Thema HIV und AIDS. Same Same But Different vom Kreativ-Team Claus Boje und Detlev Buck nimmt sich nun dieser Thematik an.

Samesamebutdifferent PlakatEin Film, "der mich", so Gery Keszler (Life Ball), "über die Maßen beeindruckt und berührt hat: Er ist authentisch wie kaum ein anderer und hat ein besonderes Feingefühl für Details, ohne Kitsch und Rührseligkeit." Über die Kernaussage des Filmes, über Liebe im Allgemeinen, über Leben mit HIV und über den Dreh in Kambodscha sprechen Detlev Buck, Benjamin Prüfer und David Kross. //

Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Filmladen Filmverleih











  • samesame01
  • samesame02
  • samesame03
  • samesame04
  • samesame05
  • samesame06
  • samesame07
  • samesame08
  • samesame09
  • samesame10
  • samesame11
  • samesame12

In between: Interview mit Harri Stojka

Falco - die Wahrheit: Interview mit Horst Bork

Austropop - Das Buch: Interview mit Rudi Dolezal

Die Päpstin: Interview mit Johanna Wokalek

Johanna Wokalek, die Hauptdarstellerin des Kinofilms "Die Päpstin" unter der Regie von Sönke Wortmann bat zu einer knapp viertelstündigen Audienz und sprach mit Manfred Horak über Androgynität, Shakespeare, Kleist, über wissenschaftliche Beratung während des Drehs und natürlich über die Legende vom weiblichen Papst Johannes Anglicus.

Diepaepstin FilmplakatHistorische Dichtung und Wahrheit liegen oft nur Millimeter nebeneinander – what is real and what is not?, kann man da nur fragen. Im Falle um die Päpstin Johanna ranken sich unzählige Legenden, deren Wahrheitsgehalt bis heute umstritten ist, wobei die offizielle Meinung vorherrscht, dass es keine weibliche Päpstin gab. Ein Fall für das Kino also, das sich dieses historischen Themas annimmt. //

Text und Interview: Manfred Horak
Fotos: (c) Andreas Tischler, © 2009 Constantin Film Verleih GmbH











Untersendling: Interview mit Ringsgwandl

Ringsgwandl; Foto: Christian Kaufmann

Iba den gaunz oamen Dialekt: Interview mit Christine Nöstlinger

Dramatisches Erzählen Heute: Interview mit Anna Maria Krassnigg

Ein ganz ausgefallenes Abendessen nach Pessoa: Interview mit Alex. Riener und Eva Waibel

Die Gräfin: Interview mit Julie Delpy, Daniel Brühl und William Hurt

Julie Delpy und Daniel Brühl; Foto: Filmladen

Mikrofonliebe und Kofferleben: Interview mit Tini Trampler und Stephan Sperlich

Urban Gypsies: Interview mit Matthias Angerer



Newsletter Anmeldung

Social Media



© 2006-2020 - kulturwoche.at - Impressum