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Weiße Neger sagt man nicht: Interview mit Esther Muschol

Wild, Swingsalabim & Vinyl: Interview mit Marina Zettl und Thomas Mauerhofer

Bei dieser Band stimmt einfach alles. Anders als die Electro-Swing-Szene setzt Marina & The Kats auf konventionelle Instrumente. Akustikgitarre. Kontrabass. Schlagzeug.

Wild, Swingsalabim and Vinyl: Interview mit Marina Zettl und Thomas Mauerhofer

Bei dieser Band stimmt einfach alles. Anders als die Electro-Swing-Szene setzt Marina and the Kats auf konventionelle Instrumente, Akustikgitarre, Kontrabass, Schlagzeug. Nach dem wirkungsvollen Debüt-Album Small legt die als Trio angelegte Big Band das großartige Album Wild nach, und erneut, wie bereits Small, ist auch Wild auf Vinyl erhältlich, diesmal sind es sogar 2 LPs geworden. Vinyl ist auch ein Thema des Interviews mit Marina Zettl und Thomas Mauerhofer. Und nachdem Swing und Vinyl ja nicht unbedingt als Innovationen gelten, gingen wir der Frage nach, was denn eigentlich eine musikalische Innovation ist. Heute und überhaupt. Apropos Innovation: Django Reinhardt war ebenso ein Thema wie der Auftritt von Marina and the Kats in der Wiener Staatsoper beim Jazzfest Wien (2016) bis hin zu ihren internationalen Live-Erfahrungen innerhalb und außerhalb der europäischen Swing-Szene. Gesprächsthema war aber auch der eigens kreierte Kaffee Swingsalabim aus Pampamdampara, Indien in Kooperation mit dem Wiener Rösthaus und ihr Lied C.O.F.F.E.E. und nicht zuletzt sprachen wir ausführlich worauf man bei einer Vinyl-Produktion achten muss.

Diagonale 2017: Interview mit Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber

Diagonale 2017: Interview mit Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber

Im Wiener Diagonale Büro traf Manfred Horak die beiden Intendanten der Diagonale 2017 - Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber - zu einem einstündigen Gespräch. Ein Gespräch, das tiefe Einblicke in die Programmgestaltung der Diagonale gibt, aber auch andere Themenländer besucht. So wurde z.B. auch über das Verfahren gegen Amazon bzgl. Leerkassettenvergütung bzw. Speichermedienvergütung, gesprochen, bei dem auch die Diagonale betroffen ist. Thematisiert wurde auch, wie weit ein Filmfestival wie die Diagonale politisch sein soll, kann, darf, muss, etc. und nicht zuletzt wird in dieser Episode der Filmkultur auch in die Geschichte der österreichischen Popkultur eingetaucht. Ein Schwerpunkt der Diagonale 2017 hört nämlich auf den Titel 1000 Takte Film, angelehnt an das Album 1000 Takte Tanz der Band Chuzpe aus dem Jahr 1982. Zu hören sind denn auch musikalische Kräfte aus dieser Zeit, wie z.B. Chuzpe mit „Gute Kräfte sammeln sich“, sowie Blümchen Blau und Waluliso mit „Wir bauen ein Haus“ und Hansi Lang mit „Realstadt“. Quasi als Bonus gibt es mit 3 Feet Smaller mit „Strike Back“ aus dem Film „In 3 Tagen bist du tot“ und mit dem Lied „Panik“ von Sigi Maron auch zwei jüngere Beispiele österreichischer Popkultur zu hören.

Das Theater und die Demokratie: Interview mit Corinne Eckenstein

Das Theater und die Demokratie: Interview mit Corinne Eckenstein

Im Vorfeld zur Premiere des Theaterstücks Nirgends in Friede. Antigone. traf Manfred Horak die Künstlerische Leiterin und eine von zwei Geschäftsführerinnen vom Theaterhaus Dschungel Wien und zugleich Regisseurin des Stücks - Corinne Eckenstein - zum Gespräch. "Es gibt keine Generation mehr, nur noch eine Situation, die nicht mehr zu ertragen ist.“, heißt es an einer Stelle im Stück, das ein Auf und Ab von Gefühlen entwickelt, tragischen Humor, Tiefgang und humorige Tragik besitzt und jede Menge Parolen, Denkweisen, Behauptungen, Irritationen und Empfindungen bietet. Im Blickwinkel ist dabei stets die Suche nach dem Sinn der ewigen Gerechtigkeit. Das Stück basiert allerdings nicht auf Sophokles, sondern auf den Dialogstarken Text und der dramatischen Bearbeitung der jungen Zürcher Autorin Darja Stocker, die ihr Stück rund um die Ereignisse im Arabischen Frühling erzählt. Die Darsteller wiederum sind Studierende des diverCITYLAB - und was das ist, erklärte mir Corinne Eckenstein im Interview, das uns in Folge zur Sinnfrage führte, was für Corinne Demokratie bedeutet, und bis hin zu Corinnes Theaterwurzeln. Ein weiter Weg also. Die Sounds zwischen den Interviewpassagen stammen von der Premiere am 10. März 2017 von Nirgends in Friede. Antigone., das für die Zielgruppe der Erstwähler 16+ im Dschungel Wien über die Bühne geht.

Eine Stimme für Medea: Interview mit Regisseurin Julia Nina Kneussel

Medea. Stimmen: Interview mit Julia Nina Kneussel

Im Gespräch über das Theaterstück „Medea. Stimmen“ erzählt Regisseurin Julia Nina Kneussel unter anderem, wie in ihrer Bühnenfassung kommunikative Mechanismen der Machterhaltung mittels Diffamierung funktionieren, die den Einzelnen in einem System entweder integrieren und sozialisieren oder eben vernichten. Das Stück basiert auf den Roman von Christa Wolf aus dem Jahr 1996, bestehend aus elf Monologen von sechs verschiedenen Figuren, wo die Gesellschafts- und Geschlechterverhältnisse insgesamt als defekt und durch Macht korrumpiert erscheinen. Das Theaterstück stellt dabei die Gesichtspunkte aktueller Flucht- und Migrationsbewegungen in den Mittelpunkt. Manfred Horak traf die Regisseurin Julia Nina Kneussel vor der Generalprobe im KosmosTheater zum ausführlichen Gespräch. Im Mittelpunkt des Interviews stand natürlich das Stück, aber auch Fragen nach ihrem Dasein als freie Theaterregisseurin in Wien. Zu hören sind übrigens nicht nur die Antworten von Julia Nina Kneussel, sondern auch kurze Szenen und Toncollagen aus dem Theaterstück, sowie musikalische Zwischenstopps von Markus Jakisic vom Tanztheater KörperVerstand, der auch für die Musik in „Medea. Stimmen“ verantwortlich ist.

Egon Schiele und die Wiener Bohème

Egon Schiele und die Wiener Bohème

In dieser Episode der Kulturviertelstunde widmen wir uns einer 160 Werke umfassenden Schau Egon Schieles, die bis zum 18. Juni 2017 in der Wiener Albertina zu sehen ist. Zu Wort kommen Ivana Novoselac-Binder, ihres Zeichens zuständig für die Social Media Agenda der Wiener Albertina, die zur Social Conference einlud und im Zuge dessen über die Welt Egon Schieles und der Wiener Boheme sprach, sowie die Stylistin Olga Schloemer, die im Vorfeld zur Fashion Lounge einen kurzen Einblick über die Mode und deren Veränderung im Fin de Siecle gab. Nachzulesen und nachzusehen ist diese Social Conference z.B. auch auf Twitter unter dem Hashtag SalonAlbertina bzw. unter dem Hashtag AlbertinaSchiele. Neben den zwei Hauptrednern und einer ausführlichen Einleitung von Manfred Horak sind in dieser Episode auch zwei Musikstücke zu hören. Original Schellack-Aufnahmen mit Helen Trix und dem Song "The Bird on Nellies Hat" von 1907, sowie "Tell Me Pretty Maiden" von Florodora von 1908.

Diwan of Beauty and Odd: Interview mit Dhafer Youssef

Diwan of Beauty and Odd: Interview mit Dhafer Youssef

Mit "Diwan of Beauty and Odd" (OKeh / Sony / 2017) veröffentlicht Dhafer Youssef sein siebtes eigenes Album. Aufgenommen wurde es in New York, „damit sie diese spezielle Färbung der New Yorker Vibes erhält“, wie Dhafer Youssef erklärt. Toleranz und Lebensfreude, verpackt in schräge Rhythmen und Takte, bestimmt das Album und er besingt auch das Fliegen. Nicht ohne Zufall, denn der Ud-Spieler vergleicht sich gerne mit einem Zugvogel, der ständig zwischen Europa und Afrika hin und her pendelt. Manfred Horak traf den sympathischen Musiker nach längerer Zeit wieder einmal im Café Prückl zu einem anregenden Gespräch.

Verwurzelung suchen, das ist mein Thema: Interview mit Daniel F. Kamen

Verwurzelung suchen, das ist mein Thema: Interview mit Daniel F. Kamen

Der Schauspieler Daniel Frantisek Kamen war im Sommer 2016 im Thalhof Raichenau an der Rax und im Jänner 2017 im Nestroyhof Wien jeweils unter der Regie von Anna Maria Krassnigg als Fürst Myschkin zu bewundern und erntete für die Darstellung der Titelfigur von Dostojewskijs Der Idiot zurecht überschwängliche Kritiken und Publikumsapplaus. Im April 2017 ist Kamen gleich in zwei Stücken im Vorarlberger Landestheater Bregenz zu sehen, einerseits als monologisierender Michael Kohlhaas nach Motiven von Heinrich von Kleist unter der Regie von Helene Vogel und andererseits als Sir Reginald in Fellinis Schiff der Träume unter der Regie von Bernd Liepold-Mosser. Ich traf den 1975 geborenen und in Berlin lebenden Schauspieler nach einer Aufführung von Der Idiot im Bühnenraum vom Nestroyhof Wien zu einem ausführlichen Gespräch. Da Daniel Frantisek Kamen nicht nur auf österreichischen Theaterbühnen zu sehen ist, sondern auch in deutschen TV-Produktionen, so z.B. Weihnachten 2016 als Lakaie im Märchenfilm Prinz Himmelblau und Fee Lupine, sprachen wir nicht nur über Dostojewskis Figur Fürst Myschkin, sondern auch generell bzw. im speziellen über die Ausübung des Berufs als Schauspieler und über die damit verbundenen Lebenserfahrungen.

Me + Marie: Interview mit Maria de Val und Roland Scandella

Die Hölle: Interview mit Stefan Ruzowitzky und Violetta Schurawlow

Die Hölle: Interview mit Regisseur Stefan Ruzowitzky

Der Kinofilm Die Hölle unter der Regie von Stefan Ruzowitzky ist bei all seiner internationalen Konkurrenzfähigkeit dennoch sehr österreichisch, sehr wienerisch, sei es die Figuren, sei es die Schauplätze ohne dabei sattsam bekannte Wien-Klischees zu bedienen, im Gegenteil. Die Hölle in Wien, das ist ein echtes Taschenfeitl, düster, beklemmend, wenn auch nicht gänzlich humorfrei. Manfred Horak traf sich mit Stefan Ruzowitzky zu einem ausführlichen Interview.

Meine Filme sind einfach besser als die von den anderen

Werner Herzog im Gespräch mit Hans Hurch

Das Filmarchiv Austria widmet Werner Herzog, dem Regisseur, Schauspieler und ehemaligen Viennale-Direktor, sowie laut dem amerikanischen Time Magazine einer der 100 einflussreichsten Personen der Welt eine – weltweit erstmalige – umfassende Retrospektive, die somit gut 70 Filme beinhaltet. Der gut gelaunte und redefreudige Werner Herzog war bei der Eröffnung am 12.1.2017 anwesend und unterhielt sich nach dem gezeigten Eröffnungsfilm Fata Morgana aus dem Jahr 1971 mit dem Viennale-Direktor Hans Hurch.

Alles Schrammel #10: Bonus Interview mit Georg Breinschmid

Georg Breinschmid

Für diese Episode der Podcast-Reihe von "Alles Schrammel" bat ich den Mann am Kontrabass, Georg Breinschmid, vors Mikrofon.

Alles Schrammel #9: Interview mit Zeno Stanek

Nachhaltigkeit ist nur ein Thema, ein zweites wichtiges ist natürlich die Musik selbst und da gibt es auch einige musikalische Gustostückerln, die Manfred Horak in dieser Episode von Alles Schrammel präsentiert.

Alles Schrammel #8: Interview mit Stirner & Seidl

"The Greatest Hits", das Debüt-Album von Karl Stirner und Sebastian Seidl, beschert uns ein Wien-Update und Schrammel-Sampling, mit Texten von u.a. Peter Ahorner.

Alles Schrammel #7: Interview mit Vincenz Wizlsperger

Musik im Dienste der Menschlichkeit. Podcast Interview mit Vincenz Wizlsperger. Ein ausführliches Gespräch über die ersten 19 Jahre Kollegium Kalksburg, über das Klangkombinat Kalksburg und noch vieles mehr.

Small: Interview mit Thomas Mauerhofer und Marina Zettl

Swing is a feeling ... Everything else is just style, ...heißt es so schön und wenn man das Abum "Small" von Marina & The Kats hört, bekommt man diese Aussage bestätigt.

Alles Schrammel #6: Interview mit Agnes Palmisano

Ein Gespräch mit Agnes Palmisano rund ums Dudeln und ums Wienerlied von Nestroy bis heute, sowie über ihr neues Album "Wean und Schdeam".

Here Comes Everything: Interview mit Clara Blume

"Here Comes Everything" lautet der Titel des Debüt-Albums von Clara Blume äußerst selbstbewusst und vielversprechend und die darauf enthaltenen zehn Lieder werden den damit verbundenen Erwartungen locker gerecht. Ein Gespräch übers Lieder schreiben, über die Qualität von Liedtexten bis hin zum Austüfteln der Liedreihenfolge beim Album und den einzelnen Songs.

Ein Interview mit einer Musikerin, die uns besonders am Herzen liegt: Clara Blume. Wir könnten jetzt mutmaßen was wäre, wenn die Singer-Songwriterin am Piano nicht Blume sondern Flower hieße und aus Vienna im nordamerikanischen Virginia käme und nicht aus dem mitteleuropäischen Wien. Mit diesen veränderten Vorzeichen bräuchte es vermutlich weitaus weniger Kraftaufwand, um im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Airplay zu erhalten. Flower heißt aber Blume und wohnt in Wien, der Ösi-Anteil im Ösi-Radio dümpelt weit unter der Schmerzgrenze in einem vergessenen Kellerloch dahin und im Übrigen ist "Here Comes Everything" von Clara Blume ein verdammt gutes Album. Clara Blume wird ihren Weg machen, so oder so, und der Weg wird ein guter sein. Clara Blume ist aber freilich kein Newcomer, vielmehr ist sie seit einigen Jahren selbst Förderin als Gastgeberin beim Singer Songwriter Circus; wie es dazu kam und was da passiert erzählt Clara Blume im Interview und natürlich noch über so vieles mehr. //

clara-blume_herecomeseverythingClara Blume: Here Comes Everything
Musik: @@@@@
Klang: @@@@@@
Label/Vertrieb: earcandy (2015)

Interview und Text: Manfred Horak
Foto: Pia Clodi





 

Alles Schrammel #5: Interview mit Walther Soyka

Walther Soyka feierte 2015 seinen 50. Geburtstag, aber nicht nur deshalb begab sich Manfred Horak in die non food factory des Komponisten, Produzenten und Virtuosen an der chromatischen Wiener Knopfharmonika.

Alles Schrammel #4: Interview mit Peter Havlicek

Für diese vierte Episode traf Manfred Horak den Mann an der Kontragitarre Peter Havlicek im Schrammel.Klang.Studio rund ums Thema "Schrammel und die Jazz".

Songs I Like: Interview mit Christoph Pepe Auer

Interview mit Christoph Pepe Auer
Nach sieben Jahren intensiver Konzerttätigkeit im In- und Ausland veröffentlicht der Saxophonist, Klarinettist und Gründer des Labels Session Work Records, Christoph Pepe Auer, im Frühjahr 2015 mit "Songs I Like" erstmals wieder eine CD unter eigenem Namen. Ein ausführliches Gespräch über NY-Erfahrungen, Labelbetrieb und seine Suche nach neuen musikalischen Klangbildern.


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