Bühne

Euripides beim Zorn Festival: Bakchen - die Kritik

zorn-bakchen01Allein schon um einmal in der Studiobühne im Max Reinhardt Seminar zu sitzen, hat es sich gelohnt eine Produktion des Zorn Festivals zu besuchen. Beeindruckt ist man dann, wenn die Darsteller unter der Regie von Steffen Jäger in Euripides' "Bakchen" ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellen.

Radio Muezzin von Rimini Protokoll - Die Kritik

radiomuezzin_silveri01Vier Muezzine und ein Elektriker aus Kairo präsentieren in "Radio Muezzin" von Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) ein Bild des Alltags in der ägyptischen Hauptstadt. Sie sagen immer die Wahrheit und schweigen über den Rest. Trotz Zurückhaltung und Kompromissen bekommen wir  einen Einblick in eine andere Kultur mit dem Selbstverständnis des täglichen Lebens ohne repräsentativen Firlefanz. Zu sehen beim Steirischen Herbst im arabischen Original mit deutschen und englischen Übertiteln.

Peace Please! Ein Bertha von Suttner Journal - die Kritik

bertha-von-suttner01Das Portraittheater bringt in ihrer dritten Produktion erneut eine enorm wichtige historische Persönlichkeit auf die Bühne - nach Hannah Arendt (2006) und Simone de Beauvoir (2008) wird in "Peace Please!" an die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner erinnert.

Die Bettleroper nach John Gay - die Kritik

bettleroper_10Suzanne Lietzow inszeniert John Gays barocke Satire über Korruption und Doppelmoral - die Bettleroper - als kurzweilige Posse über die Abgründe im Lumpenberg zum 20-jährigen Jubiläum des Projekttheaters Vorarlberg. Komponist Gerhard Gruber zieht alle Register des Synthesizers und verleiht den schrillen Figuren der Unterwelt mit Zitaten quer durch die Musikgeschichte ein  musikalisches Profil.

Der Vogelhändler - die Kritik

vogelhaendler01Die Wiener Volksoper startete unter der Regie von Michael Schilhan mit einer Neuinszenierung von Carl Zellers Operette "Der Vogelhändler", die 1891 im Theater an der Wien uraufgeführt wurde, in die Saison.

ImpulsTanz 2009 - der Festivalrückblick

leroyxavier_selfunfinishedNicht-Tanzen ohne Musik auf höchstem Niveau. Aber das in verschiedenen Schattierungen, in die man unterschiedlich viel hineingeheimnissen kann. Der zeitgenössische Tanz versucht sich schon seit längerem neu zu erfinden. Das Zauberwort unter den Choreographen heißt "research". Entsprechend verkopft ist es dann mitunter. Immerhin kann und darf manchmal auch gelacht werden.

The Black Rider: The Casting of the Magic Bullets - die Kritik

black-rider-muenchen2009Tom Waits Musik, eine fetzige Choreographie, tolle Schauspieler - man sollte es Kathi Zechner zeigen, wie Musical auch sein könnte abseits von unsäglichem "Rudolf"-Kitsch. Die Rede ist von der Neuinszenierung von "The Black Rider", dem "Freischütz"-Thema mit Texten und Musik von Tom Waits nach einer Originalbearbeitung von Robert Wilson. Zu sehen im Metropol Theater München, dem deutschsprachigen Off Theater des Jahres 2008.

ImPulsTanz 2009: The Song von Rosas / Keersmaeker - die Kritik

thesong01hermansorgeloosFrüher hätte es das nicht gegeben! Vollbärtige Tänzer in Jeans und Turnschuhen, wenig Bewegung, gedämmtes Licht und die ersten 90 Minuten überhaupt keine Musik. Das alles zu später Stunde bei der Tanzperformance "The Song" von der belgischen Kompanie Rosas und bei drückender Schwüle. Da hängt der Theaterschlaf im Volkstheater verführerisch in der Luft.

ImPulsTanz 2009: Savion Glover eröffnet mit Rhythm Tap

savion-glover-impulstanz09Kann es sein, dass ein einziger Mann, von dem man nichts sieht als Rastazöpfe und ein paar Armschlenker, tausend Leute in den Bann zieht? Zumal Savion Glover bei der Eröffnung des ImPulsTanz-Festivals am 16. Juli 2009 in einer Disziplin antritt, die in Österreich als ähnlich cool gilt wie die Sendung "Autofahrer unterwegs", dem Rhythm Tap, Spezialabteilung "Hoofers"? Und wie das sein kann!

Der Heinrich aus der Hölle - die Kritik

nachts8-sireneDer achte Abend im Zyklus "Nachts" von sireneOperntheater, "Der Heinrich aus der Hölle", hatte eine Episode aus dem von Leo Perutz geschilderten, und von Kristine Tornquist in ein Libretto gegossenen, mystisch verbrämten Leben des Habsburgers Rudolf II zur Handlung.


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