Der Applaus für das Ensemble der "Stallerhof" Inszenierung von David Bösch im Kasino Burgtheater wollte minutenlang nicht abebben. Einmal mehr haben Johannes Krisch und Sarah Viktoria Frick das Publikum restlos begeistert.
Hakon Hirzenberger zeigt mit seinem Märchen "Von einem anderen Stern" exemplarisch, wie zeitgenössisches Kindertheater auch sein kann.
Am 24. 11. 2010 fand im Dschungel Wien die Uraufführung des Stückes "Christiane F." des theater.wozek statt. Ein Stück, das sich der Geschichte der drogensüchtigen Christiane Felscherinow auf eine ganz eigene und neue Art nähert.
Das Festival Tanzwut im Kosmos Theater zeigte mit "alien anonymous" von Julia Mach und "Zeilenabstand" von Claudia Wagner/changing positions ausgereifte Stücke der beiden Tanzpool-artists-in-residence.
"Power to Hurt" feierte am 11.11.2010 als letztes Stück der Herbstreihe "Monströs" im Salon5 Premiere. Der rockig düstere Theaterabend ist eine sinnliche Mischung aus Schauspiel und Musik. Anhand von Shakespeares Texten erzählen die Künstler Christian Mair und Raphael von Bargen Geschichten vom verletzt werden und der Macht zu verletzen.
Gelungene Inszenierung von John Fords "Schade, dass sie eine Hure war" vom Scala- und Stadttheater Mödling-Chef Bruno Max.
Klassenzimmertheater spielt im Klassenzimmer. Eigentlich logisch. Eigentlich befremdend. Eigentlich unglaublich beeindruckend. Die Schülerinnen und Schüler sitzen im Klassenraum auf ihren gewohnten Plätzen. Da kommen zwei Neue in die Klasse, Polyxenos (Kilian Klapper) und Eriopis (Maria Nöbauer), Geschwister, Ausländer. Sie sollen sich vorstellen, mit allem drum und dran.
Geht ein Schelm auf Reisen, um seinen Mitmenschen einen Bären aufzubinden, in dem er Gesagtes oder eine Redensart absichtlich falsch versteht. Till Eulenspiegel also kehrte im Berio Saal vom Konzerthaus ein, damit Kinder ein paar Streiche lernen.
Ein Theaterabend als Steigerung der schöpferischen Phantasie zwischen Bassena-Sprache und Monstrosität ist im Salon5 zu sehen, denn dort steht "Zwischen neun und neun" nach dem Roman von Leo Perutz am Programm.
Es wurde seit jeher gelacht über die Welt, doch das Gelächter war meist ein einseitig männliches, dem weibliche Perspektiven fehlten. Frauen waren Spaß-Objekte, durften lachen und taten es auch, hatten aber das Komische selbst nicht zu definieren. Anders bei "Clownin", dem internationalen Clownfrauenfestival in Wien.
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