In der Kulturviertelstunde erzählt Peter Guschelbauer über seine Rolle als Musikproduzent, Komponist und Verleger. Der Oberösterreicher betreibt ein Audio und Video Studio, die Labels PG Records, JIVE Music und Alessa Records, sowie mit Sounddesign Austria einen Musikverlag und einen Tonträgervertrieb. Peter Guschelbauer ist zudem auch eine Künstleragentur - unter dem Namen Art Connection Int'l firmierend - und macht vor allem im Jazzbereich Promotion für diverse Künstler. Zu seinen Kunden zählten in den letzten Jahren Musiker wie Joe Zawinul, Maceo Parker, Rudi Berger, Les Mc Cann, und viele mehr. Und er ist auch Musiker: Still Experienced heißt das Trio mit ihm am Bass, Chris Haller an der Gitarre und Didi Donauer, dem Mann hinterm Schlagzeug. (mh)
Des Gitarristen spiritueller und musikalischer Weg: Vom Beatle zur Erleuchtung.
Das klinge ja nach Hildegard Knef, meinte jemand, das Album "Mittelpunkt der Welt" zum ersten Mal hörend, weder den Sänger Sven Regener noch die Band Element of Crime kennend.
"Laut" heißt das neue Album von Denk, erschienen bei Universal Music Austria. Damit schuf die Band rund um die charismatische wie sympathische Sängerin Birgit Denk ein sehr geradliniges Rockalbum mit ordentlichen Stromstößen aus der Gitarre, feinen Melodien und zum Gesamtambiente des Albums passende Dialekttexte.
Dass ein erst 2005 veröffentlichtes Album Eingang in die Rubrik "Meisterwerke" findet, ist eher eine Ausnahme, schon alleine, weil ja der Zeitfaktor nicht berücksichtigt werden kann. Aber dennoch muss das im Falle von "I am a bird Now" von Antony and the Johnsons so sein, denn auf dem Album befindet sich schlicht und ergreifend Musik für die Ewigkeit.
Richard Branson, die fleischgewordene Jungfräulichkeit, war schon immer ein Mensch der mit Extremen klarkommen musste und wenn sie sich nicht von selbst anboten dann suchte er sie eben. Keine Herausforderung war ihm zu groß, keiner Herausforderung ging er aus dem Weg. Seinen Werdegang zu einem der reichsten Briten und zu einem der bekanntesten Menschen im Musikbusiness beschreibt er in typisch unterkühlter, trotzdem aber humorvoller Art und Weise in seiner Autobiografie.
Es war einmal, vor langer, langer Zeit, da waren Psychogoodies noch was irre Neues und Musik war noch ein Ausdruck von Anders Sein. Die Zeit der diversen Substanzen ist so gut wie vorbei und die Musik wird immer mehr zu einer allgegenwärtigen Soundtapete. Die Geschichten aus dieser Zeit damals sind aber immer noch präsent und werden auch heute noch gerne, nein, nicht an Lagerfeuern, sondern in cool gestylten Lounges, gelesen, weil es eben damals noch etwas zu erleben gab und eigentlich war man auf dieser Amerikanischen Odyssee, der legendären Reise von Jerry Garcia von Grateful Dead ja auch dabei, irgendwie halt.
Die Geschichte seines Lebens - von The Animals bis zu WAR und bis ins Heute: Eric Burdon erzählt unverblümt, ungeschönt und sozusagen frei von der Leber von seinen Erlebnissen, Höhe- und Tiefpunkten seiner Karriere und natürlich vom obszönen Musikbusiness.
Er, Ingo Metzmacher, ist einer der führenden Dirigenten und er schreibt über seine große Leidenschaft (wie nicht anders zu erwarten) Musik. Er erzählt über seine Zugänge zur Musik, er schreibt über sein Verständnis der Musik gegenüber und er liefert sehr persönliche Eindrücke, aber...
Der Autor macht aus der Geschichte und den Geschichten rund um das Album und die daran beteiligten Personen erstklassige Literatur, so spannend zu lesen wie ein Thriller - obwohl man das Ende, die Musik sozusagen, ja schon kennt (bzw. kennen sollte).
„Die verflixte 27 ist ein magischer Geburtstag für Popmusiker. Wer dieses Lebensjahr überstanden hat, ist vorerst auf der sicheren Seite.“ So beginnt das Buch der deutschen Musikjournalistin Ingeborg Schober zum Thema Pop und deren Tragödien, einige prominente Opfer aufzählend, manche, wie Jeff Buckley, Nick Drake und Robert Johnson jedoch außer Acht lassend.
© 2006-2020 - kulturwoche.at - Impressum