Die Anzahl der bösen und lauten Metalbands aus dem hohen Norden hat mittlerweile wohl astronomische Ausmaße angenommen. Die fünf Dänen von Hatesphere gehören jedoch ganz klar zur Speerspitze in dieser Kategorie.
Denk wird immer besser, und da diese Qualitätssteigerung progressiv verläuft, ist es klar, dass "Ausgsteckt in Rappoltenkirchen" das bisher beste Denk-Album ist, auch wenn es sich nicht um ein reguläres Studioalbum mit neuem Material handelt, sondern um ein klassisches Live-Album. Aber: Denk ist nun mal eine Live-Band (eine verdammt gute noch dazu), und somit schließt sich der Kreis des Gedankens.
Mit wem er denn noch gerne zusammen spielen möchte, wurde Hans Theessink im Interview für Kulturwoche.at gefragt: "Nun, bei vielen geht es sich leider nicht mehr aus", meinte der Bluesgitarrist darauf lapidar - einer, der sicherlich auf der Liste stünde, wenn dieser verdammte Konjunktiv nicht im Weg wäre, ist Big Bill Broonzy.
Ich habe Ernst Molden vor Jahren einmal live gesehen, und den Wiener Singer/Songwriter danach schnell abgehakt. Einer aus Wien, der Deutsch singt, sich selbst auf der Gitarre und Mundharmonika begleitet, und dabei Leonard Cohen genauso wie Bob Dylan oder Neil Young nacheifert, das kann doch nichts richtig Gutes sein, oder?
In punkto Location ist US-Sängerin Eleni
Mandell in Wien schon echt viel herumgekommen: Von der Szene Wien im tiefsten Simmering über
das B72, dann in die große Halle des WUK und jetzt wieder zurück ins B72. Dass
sie zu Wien eine ganz besondere Beziehung hat, ist auch nicht zuletzt dem
Umstand zu verdanken, dass sie (auf Einladung des Falter-Journalisten Walter
Pontis) hierorts eines ihrer ersten Konzerte
in Europa überhaupt absolvierte.
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