Das Trio Franz Haselsteiner, Otto Lechner und Multi-Instrumentalist Hans Tschiritsch veröffentlicht mit "9" globale Musik für Fortgeschrittene.
Weihnachtslieder aus der Kirche, aus dem Volksmund und den USA aus der Goldenen Ära des Jazz stehen hier im Fokus der glänzenden Augen, die noch immer oder immer wieder auf der Suche nach außergewöhnlichen Weihnachtsalben sind. Am weihnachtlichen Präsentierteller: Annie Lennox, The Puppini Sisters, Aniada a Noar & Prijatelji, Erich & Pauline Falkner, The Crush, Die Weihnachtsmander und die Compilation-Reihe "moreorless Christmas".
Unterschiedlicher die Weihnachtslieder nie klangen... - Den Beweis zur mehrfaltigen Weihnachtsfestmusik treten an: Karin Bachner Group mit "Winter Wonder Songs", Mai Cocopelli mit "Wenn es Winter wird", herztöne mit "Zimt & Zucker", Otto Lechner und Klaus Trabitsch mit "White: Weihnachtslieder 2" und MoZuluArt mit "An African Christmas".
Für die wohl sympatischste Art der Klimaerwärmung sorgte am 28. 11. 2010 MoZuluArt, als sie im Wiener Odeon ihr neues Album "An African Christmas" im besten Sinn der Holiday Season präsentierten.
Im Gegensatz zu den namentlichen Vorbildern brauchen Gansch'n'Roses keine 15 Jahre für eine neue Platte. Und sie verschlafen nicht die Auftritte. Aber die Konzerte sind auch bei ihnen ausverkauft, so z.B. am 31. Oktober 2010 im Porgy & Bess.
Von der DJane zum Pop-Star. Nachdem Violetta Parisini in den letzten Jahren die Club-Szene in Österreich und Umgebung als singende DJane bereiste, hat Sie begonnen, eigene Songs zu schreiben. Daraus resultierte ihr CD-Debüt "Giving You My Heart To Mend". Robert Fischer traf die leidenschaftliche Radfahrerin im Cafe, um mit ihr über The Beatles, gutes Songwriting und ihre tolle Live-Band zu sprechen.
Das neue Wienerlied verschlägt es nun "mit links" in ein musik-literarisches Glanzmodell, umgesetzt von den drei Herren Stefan Slupetzky, Martin Zrost und Tomas Slupetzky. Einem vergnügten Abend steht damit nichts im Weg.
Die Sixties-Band aus Wien gibt mit "Naked as the Jaybirds" nach längerer Zeit wieder mal ein kräftiges Lebenszeichen von sich, zudem veröffentlicht Jaybirds-Sänger und Gitarrist Norb Payr mit "Hiding Place" ein entspanntes Folk-Country-Rock-Album.
Auch wer dem Jazz nicht den größten Teil seiner Platten- oder MP3-Sammlung gewidmet hat, wird seine Musik schon gehört haben. Michael Gibbs ist ein englisches Urgestein der Komponisten- und Arrangeursgilde und hat international für Stars auch in populäreren Gattungen geschrieben, darunter Whitney Houston und Peter Gabriel. Mit dem UAJO gastierte er im Porgy & Bess.
Zu Beginn der Musikpreisverleihung des - zumindest aus Sicht der hiesigen Musikindustrie - Jahres hieß es im Peter Frankenfeldschen Sinne "Musik ist Trumpf im Leben, sie wird es immer geben, so lange der Globus sich noch dreht, so lange unsere Welt besteht". Ob dies als Trotzreaktion oder als frommer Wunsch gedacht war sei dahingestellt.
Des Bassisten Nenad Vasilic World-Jazz mit allerlei kosmopolitischen Bezugspunkten entsteht in Wien, und sorgt, zumindest in der Jazz-Szene, für erhebliches Aufsehen. "Just Fly" wird daran nichts ändern. Im Gegenteil.
Saxofonist Herb Berger entdeckt ein neues Arbeitsinstrument, die chromatische Mundharmonika, und verzaubert mit zart-bittren Kompositionen.
10 Jahre Denk muss gefeiert und gleichzeitig das Motto für die nächste Dekade ausgegeben werden: "Tua weida."
Verkehrte Welt: Während Simone Kopmajer in den letzten Jahren in den USA und Asien große Erfolge feiert, hat sich die steirische Jazz-Sängerin in heimischen Gefilden ziemlich rar gemacht. Das soll sich nun mit "Didn't You Say" und verstärkter Live-Präsenz ändern. Im Interview mit Robert Fischer erzählt Simone Kopmajer über ihre neue CD, Kunst & Kitsch und ganz besondere Konzerterlebnisse in Asien.
Erfrischend und unheimlich gut. So kann man in aller Kürze das Album "Didn't You Say" von Jazz-Sängerin Simone Kopmajer beschreiben.
Eine gelungene Momentaufnahme, die sehr gut die Entwicklung der Band aufzeigt, veröffentlicht Willi Resetarits und sein Stubnblues mit dem vorliegenden Live-Album "16 Liada fia olle und 3 Gedichta fia d Moni".
Wenn es den Willi nicht schon längst gäbe, müsste man ihn glatt erfinden. Als Vertrauenswürdenträger Wiens, als Vertreter für Haltung und Unterhaltung. Live zu hören am 28. und 29. Mai im Wiener Metropol, präsentiert wird eben dort die Live-CD "16 Liada fia olle und 3 Gedichta fia'd Moni".
Das erste Album von Violetta Parisini - "Giving You My Heart To Mend" (VÖ: 28. Mai 2010) - zwingt Liebhaber von unkonventioneller Popmusik in Kombination mit einer emotionsgeladenen Frauenstimme und diversen Einflüssen aus Rock, Soul, Elektronik und verträumten Balladen in die Knie und stellt potenzielle Suchtgefahr für ebensolche dar.
Am 23.12.2009 feierte Karl Ritter auf der Bühne des Wiener Porgy & Bess anlässlich seines 50ers ein rauschendes Fest mit vielen prominenten Gästen. Als Einstimmung auf das Konzert gab es die von Fred Ilger gestaltete Dokumentation "Am Anfang war die Improvisation" zu sehen, die den Werdegang des vielseitigen Musikers aus Stockerau und seine über 30-jährige Karriere näher beleuchtet.
Manchmal geschehen doch noch kleine Wunder. Mit Norbert Schneider (31) gewinnt ein junger österreichischer Musiker den Ö3 Soundcheck-Wettbewerb, der es wirklich verdient hat und ein großes Versprechen für die Zukunft ist.
Der Hans Koller Preisträger von 1999 (Musiker des Jahres) und 2009 (CD des Jahres), Max Nagl, führt mit "Café Electric" durch die laszive Welt alter Stummfilme. Als Inspirationsquelle diente der gleichnamige im Jahr 1927 in Wien gedrehte Film mit Marlene Dietrich in der Hauptrolle. Nach längerer Zeit brachte der Saxofonist diese Collage aus Versatzstücken wieder einmal zur Aufführung.
Wolfgang Grünzweig alias Josef Havlicek, der frühere Gitarrist von Ostbahn Kurti und die Chefpartie, spielt Lieder von Slowhand Eric Clapton. Zu hören und zu sehen auf der DVD "Crossroads - live im Nikodemus".
Na bitte, es geht doch. Es muss nicht immer nachgeahmt werden, es darf auch mal eine individuelle Handschrift haben. Der Lohn: die österreichische Bluessängerin Meena Cryle schaffte es mit exzellenten Liedern und wuchtiger Stimme einen mehrjährigen drei Alben umfassenden internationalen Deal beim prominenten Label Ruf Records zu erhalten. "Try Me" heißt das erste Album und wir sagen gleich vorweg: Yes, buy it!
Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sich der Pianist auf hohem Level mit Blues und Boogie, und auch sein "Boogie Woogie Storm" mit dem Untertitel "Martin Pyrker plays Chamber Blues" lässt für Fans dieser Musikrichtung keine Wünsche offen.
Die Mannen um Schauspieler Manuel Rubey räumen den Proberaum und lösen die erfolgreiche Band mit Beginn 2010 auf. Mit einer kleinen Österreich-Tournee werden sich Mondscheiner ab Mitte Jänner von Ihren Fans verabschieden. Das endgültige Abschiedskonzert findet am 11. Februar 2010 im WUK statt, wobei der Reinerlös dieses Abends an Ute Bock geht.
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