Kulturwoche.at-Redakteurin Kim Höbel hat sich in einem Wiener Kaffeehaus zu einem Interview mit Schauspielerin Michaela Bilgeri und Kollege Martin Hemmer vom aktionstheater ensemble getroffen, um über politisches Theater, den Wahnsinn des Lebens und John Bon Jovis Weisheit zu sprechen.
Eine gelungene Theaterpersiflage zur Parteienlandschaft in Österreich zeigt das aktionstheater ensemble mit dem Stück "Wir gründen eine Partei" von der jungen Dramatikerin Claudia Tondl unter der Regie von Martin Gruber. Ein echtes Glanzstück mit brillanten Ideen und Dialoge mit Wortwitz.
Das aktionstheater ensemble gehört zu Recht zu den besten Ensembles Österreichs. Das liest man oft. Dazu kann ich nur mit Toni Polster sagen: Ja, das stimmt.
Frei nach Ibsens bürgerlichem Beziehungsdrama "Nora", dessen Thema sich um die abhängige, zur Puppe degradierten Frau in der männerdominierten Gesellschaft des 19. Jhdt. dreht, setzt Jelineks früher Theatertext der 1970er Jahre beim Abgesang von Ibsens Drama ein. Zu sehen in der Garage X.
Von den Kritikern der Zeitschrift "Theater heute" wurde "Verrücktes Blut" zum Stück des Jahres 2011 gekürt, das noch bis April 2012 erstmals in Wien gezeigt wird, und zwar in der Garage X im Rahmen der im Februar zu Ende gegangenen Projektreihe "Pimp my Integration".
Ideologisierte Diskurse um Identität, Heimat, Herkunft und Religion standen im Fokus des anregenden postmigrantischen Theaterstücks "Schnee" aus dem Berliner Theater Ballhaus Naunynstraße im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Pimp My Integration" in der Garage X in Wien.
Gelungener Versuch, am bahnbrechenden Theater zu scheitern.
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