Theater Akzent

Ach, sie sind mir so bekannt, Valerie Pachner

Valerie Pachner

Die Schauspielerin Valerie Pachner liest am 19.3.2019 im Theater Akzent Tagebucheinträge, Briefe und Prosa von störrischen Musen aus dem Fin de Siécle.

Frühlings Erwachen - die Kritik

Claudia Bühlmann

Frank Wedekinds 1891 entstandenes Stück "Frühlings Erwachen" hat mit seinem Drängen und seinen essenziellen Themen auch im Jahr 2016 große Aktualität. Dies zeigt auch eine äußerst gelungene Inszenierung im Theater Akzent. Von Nadia Baha.

Der Theatermacher: Wolfgang Hübsch liest Thomas Bernhard - die Kritik

thomas-bernhard-lesungMit fünf kleinen Lesungen anlässlich seines 80. Geburtstages erinnerte das Theater Akzent in Wien an Leben und Werk von Thomas Bernhard. Wolfgang Hübsch bildete mit seiner Interpretation des "Theatermachers" den Abschluss dieser gelungenen Lesereihe.

Friedhofsfest bei den Wiener Festwochen: Kapusvetki - die Kritik

kapusvetki_0192Die Anekdotenerzähler erinnern sich zur Dia-Schau von Mārtiņš Grauds an ihre Friedhofsfeste. Eine lettische Tradition bei der Picknick, Tanz und Treffen mit der gesamten Verwandtschaft mindestens so wichtig sind, wie das Gedenken der Toten. Nicht fehlen darf dabei die Blasmusik, weshalb alle Schauspieler für "Kapusvētki" ein Blasinstrument lernen mussten.

Dieter Chmelar und Alfons Haider: Kalt Warm - Die Premierenkritik

chmelar-haider-kalt-warmAlfons Haider traf Dieter Chmelar auf der Bühne des Theaters Akzent zum Bashing nach Ansage. Vorgegeben hat diesen Schlagabtausch zwischen Publikumsliebling und Berufswuchteldrucker Angelika Hager. Dabei sind die Herren so mit Selbstentblößung beschäftigt, dass sie darüber vergessen gepfefferte Seitenhiebe auszuteilen. Wer derart wenig Angriffsfläche bietet, dem kann man nicht mehr wehtun.

Felixmachtehnix und die gestohlenen Flügel - die Kritik

felixmachtehnix02-09Rabauki ist ein Verein mit dem Anspruch Theater, Kunst und Kultur für Kinder zu fördern. Jedes Jahr werden Kinder für eine neue Musical-Produktion ausgewählt und mit professionellen Schauspielern auf die Bühne gebracht. Strahlt Felixmachtehnix in der ersten Viertelstunde noch ungewolltes Kiddy-Contest-Flair aus, kommen ab der Hälfte betont märchenhafte Elemente ins Spiel.

Weil es so im Textbuch steht: Othello - Die Kritik

othello_festwochen"Gehen wir Oscar-Preisträger schauen" wäre der richtige Titel für die letzte große Festwochenproduktion. Zugegeben, das war auch meine Motivation. Der Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffmann dominiert als erklärter Schurke Jago fast das ganze Stück. Er tut es mehr mit stimmlicher Kraft, denn mit subtiler Stärke, körperlich reduziert auf das Allernotwendigste. Für Begeisterung reicht es nicht, Enttäuschung ist es aber auch keine. Die zentrale Frage dieser lähmenden Aufführung, warum Othello auf Jagos Täuschung aus reiner Rhetorik hereinfällt, bleibt ungelöst.



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