Duane Eddy war einer der ersten Gitarrenhelden in der Musikgeschichte, der vor allem auch mit seinem speziellen 'Twang'-Sound im Rock'n'Roll der 50er/60er Jahre für Furore sorgte. Bear Family hat nun für die wunderschöne Box "Twangin' From Phoenix To L.A." auf 5 CDs samt informativen 148-seitigen Begleitbuch ebensoviele Aufnahmen von Duane Eddy für das 'Jamie'-Label zusammengetragen.
Ein Gespräch über das große musikalische Vermächtnis von Georg Danzer, über die Freundschaft zwischen 'Blacky' und dem Liedpoeten, über die jüngere Musikergeneration rund um Ernst Molden und Matthias Kempf, sowie über die von 'Blacky' konzipierte und gestaltete Radiosendung "Heimat bist du großer Töne - Ein Streifzug durch die heimische Musikszene", die jeden 1. Dienstag im Monat um 19 Uhr auf Radio Wien zu hören ist.
Auch in Teil 2 unserer Artikelreihe Georg Danzer Remastered wenden wir uns jenen Alben zu, die Georg Danzer (1946-2007) mit seiner erstklassigen Band in den frühen 1980er Jahren einspielte, konkret, seine Bestseller-Alben "Traurig aber wahr" und "Ruhe vor dem Sturm".
Weil in Teil 1 der Artikelreihe "Pink Floyd Remastered" mehrmals auch die Begrifflichkeit "Film" vorkam, wenden wir uns in Teil 2 den beiden Soundtracks zu, die im Paket der 14 Studio-Alben natürlich nicht fehlen dürfen: "Music from the film More" und "Obscured by clouds".
Alle 14 Studio-Alben von Pink Floyd plus aufwendig gestaltete Immersion-Boxen - zunächst einmal vom Meisterwerk "The Dark Side Of The Moon" - wurden Ende September 2011 wieder veröffentlicht. Grund genug eine bombastisch angelegte Artikel-Reihe über Pink Floyd zu starten. Am Anfang steht die relative Gegenwart von Pink Floyd: "A Momentary Lapse Of Reason" und "The Division Bell", verrissen von Manfred Horak.
Dylan nahm sich nach seinem Motorradunfall im Juli 1966 eine Auszeit und begab sich im Jahr darauf mit seinen Musikerfreunden von The Band in den Kellergeschoß deren Hauses, wegen des Anstrichs 'Big Pink' genannt, in West Saugerties nahe Woodstock, um Musik zu machen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war: "The Basement Tapes".
"Is it rolling, Bob?" Wir schreiben das Jahr 1969, Dylan ist verheiratet, Vater geworden, und lebt mit der Familie am Land. Auf "Nashville Skyline" lässt uns Dylan Einblick nehmen in sein privates Glück und löst nebenbei eine Neuorientierung in der Musikszene aus.
Das Jahr 1968 war geprägt von psychedelischer Musik und langwierigen Studiotüfteleien. Bob Dylan zog dieser elektrischen Musik die Stöpsel raus und nahm innerhalb von nur neun Stunden sein "John Wesley Harding" auf.
"That thin, that wild mercury Sound", wie es Dylan nannte, fand Eingang auf dem ersten Doppel-Album und zugleich vermutlich besten Album der Rockgeschichte, auf "Blonde On Blonde".
Das sechste Album von Bob Dylan zählt zu "One of the two or three finest rock and roll albums ever made", wie der Musikhistoriker Greil Marcus einmal meinte, und dem kann man sich nur anschließen. Darauf enthalten: "Like a Rolling Stone", das in einer weltweiten Umfrage unter Musikern zum besten Lied aller Zeiten gewählt wurde.
In der nicht näher definierten Krautrock-Reihe von SPV erscheinen seit einigen Jahren unzählige Alben, die allesamt die musikalische Aufbruchstimmung in Deutschland - ausgehend vom Summer of Love 1967 - zum Ausdruck brachten. Die Band Agitation Free ist eine davon. "Last", "Live '74", "Fragments" und "River of Return" erinnern an die unbändige Kraft und Vitalität dieser Formation.
Im zweiten Teil der auf Vier mal 3-CDs angelegten Kompilation geht es um die Grundthemen Heißer Herbst – Protest und linke Lieder (CD 4), Trau Dich – Bewegte Lieder und Träume von einer besseren Welt (CD 5) und um Neue Töne in der DDR (CD 6).
Beginnend in den frühen 1960er Jahren begibt sich diese auf mehrere Teile angelegte Kompilation auf die Spurensuche deutschsprachiger Lieder. Deutsche Liedtraditionen stehen dabei genauso im Mittelpunkt wie die damals aufkommende Liedermacherszene (ein Begriff, der im übrigen bis ins Jahr 1712 zurückreicht) rund um Franz Josef Degenhardt, Wolf Biermann und Hanns Eisler.
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