Erneut wird die Schatztruhe aus den geheimnisumwitterten Bob Dylan Archiven geöffnet, um im Rahmen der Bootleg Series ein weiteres Selbstportrait von Bob Dylan zugänglich zu machen. "Another Self Portrait" mit Aufnahmen der Jahre 1969 bis 1971 bringt dabei erstaunliches zum Vorschein.
"Nur Irre haben mein Zeug im Plattenschrank", behauptet der Buchautor, Kabarettist und vor allem Musiker und Liedermacher Georg Ringsgwandl in seinem Lied "I hob nur di" auf der neuen Scheibe "Mehr Glanz!".
Am 21.12.2012 ging die Welt unter. Für all jene, die dieses Medien begleitende und Konsum orientierte Großereignis verabsäumten gibt es dazu nun den Soundtrack vom größten Orchester der Welt, Gansch & Breinschmid.
Das bereits 13. Album legt die Schweizer Band Stiller Has rund um Sänger Endo Anaconda vor, der in der Schweiz und in Österreich aufgewachsen ist. Und so hört man auf dem Album auch "süttig" schwere Berner Melancholie durchtränkt mit "dunkelgrauem" Wiener Blut.
Manchmal führt der Zufall die beste Regie. Diese Floskel wurde bei der österreichischen Band Eglantine rund um Sängerin Petra Mikulcik zur Realität, die nun ein hörenswertes Debüt-Album vorlegt.
Ein intensives Hörerlebnis beschert uns die norwegische Sängerin Randi Tytingvåg auf dem Mini-Album "Lights Out", das unendlich viel Traurigkeit und Düsternis in sich trägt.
Van Morrison-Fans werden mit dem vorliegenden Album von James Hunter ihre schiere Freude haben. - Und nicht nur diese: Soul-Aficionados mit Hang zu den 1950er/60er Jahren werden "Minute by Minute" ebenfalls lieben.
Coole Momente bescheren uns Winfried Gruber und sein namhaftes Jazz-Blues-Ensemble auf dem wirkungsvollen Album "Gatta Blues".
Die satten Farben und Buntheit des Album-Covers ist ein Spiegelbild des zu Gehör gebotenen. Die Sopranistin Natalia Ushakova legt mit diesem Doppelalbum eine spannungsreiche Liedersammlung vor.
Franz Schuberts existenzieller Schmerz des Menschen in seiner "Winterreise" war für die junge Musikerin Agnés Milewski eine thematische Inspiration für ihr drittes Album "Almost Spring".
Im Jahr 2009 erschien das bemerkenswerte Debüt-Album von Irmie Vesselsky, knapp vier Jahre später folgt mit "The Key" Album Nummer 2. Und wieder packt sie uns mit Songs, die uns in den Schmerz und in die Schönheit des Lebens eintauchen.
Alle Nacht den Gefühlen. Ein Album von der, mit der, über die Liebe, und was (nicht) dazugehört.
Die Indie-All Star Band rund um Sänger Ian Fisher veröffentlicht mit "Station" ihre lang-ersehnte Debüt-CD.
Die Metal Rockband aus Steyr setzt mit Ihrem vierten Album "Days Of Mercury" ihren Erfolgslauf fort.
Elektronik-Pionier Hans-Joachim Roedelius und Pop-Sänger Lloyd Cole arbeiten erstmals zusammen und veröffentlichen mit "Selected Studies Vol.1" ein großartiges Ambient-Album.
Weihnachtsalben anno 2012 tragen so verheißungsvolle Titel wie "This Christmas", "O Jesulein süß", "Songs of December", "Merry Christmas, Baby" und "Christmas Rules". Dies sind denn auch die diesjährigen fünf Weihnachtsalben, die wir uns genauer anhörten.
Sir Michael Philip Jagger mag sich nicht erinnern können wollen und verweigert sich als Autobiograph. Daher veröffentlicht der Journalist Philip Norman rechtzeitig zum 50-Jahr-Jubiläum der Rolling Stones das 720-Seiten Konvolut mit der Mick Jagger Biographie.
Das Gasthaus Wratschko in Wien, wer es kennt, mit seinem heimeligen Licht und dem nicht renovierten Gastraum, bildet die Kulisse für das Album-Cover des zweiten Harlequin's Glance Albums "Ashore". Und so wie im Wratschko Slow Food gekocht wird gibt es bei der Band um Gernot Feldner Handmade Music auf hohem Niveau.
Die im niederösterreichischen Waldviertel geborene und in Wien lebende Anita Horn (ex-Mainstreet) ist so frei endlich ihr erstes Solo-Album zu veröffentlichen. Die Dialekt-Sängerin legt darauf eine wunderbare Mischung aus eigenen Liedern und Cover-Versionen aus dem American Songbook vor.
Kabarettlieder der 50er Jahre in gegenwärtigen Soundkleidern serviert uns Birgit Denk & die Novaks. Darunter musikalische Großtaten aus der Urzeit österreichischer Musikkultur nach dem Zweiten Weltkrieg mit Liedern von u. a. Gerhard Bronner, Georg Kreisler, Hermann Leopoldi, Pirron und Knapp, Peter Wehle und Hugo Wiener.
Von dieser so wichtigen 1977 in Wien gegründeten Band rund um Mastermind Ludwig 'Wickerl' Adam gibt es leider viel zu wenig dokumentiertes Tonmaterial. Gerade mal drei Alben veröffentlichte die Hallucination Company bisher. Mit "Circus der Hallucinationen" legt die Company nun nach fast 20-jähriger Tonträgerpause endlich wieder ein Album vor.
Die kanadische Jazzpianistin und Sängerin Diana Krall veröffentlicht mit "Glad Rag Doll" bereits das 14. Album. Über das Cover-Design haben wir bereits in unserer ersten E-Zine-Ausgabe geschrieben, nun widmen wir uns den Songs. Musikalisch präsentiert Frau Krall passend zum Mieder Lieder aus den 1920er Jahren, und mit T-Bone Burnett hat sie zudem einen neuen Produzenten.
Nach vier Studioalben, einer EP-Trilogie, einer Greatest Hits-Kopplung, einem Live-Album sowie einem Soundtrack, ist das fünfte Album "Where Do You Go To Disappear?" für die dänische Singer/Songwriterin Tina Dico Fortsetzung und Neubeginn zugleich.
Nachdem sich die französische Sängerin Robin McKelle mit ihrem letzten Album erfolgreich dem Rhythm'n'Blues zugewandt hatte, kehrt sie mit ihrer neuen CD "Soulflower" wieder zu ihren Wurzeln zurück. Hier ist der Name Programm, denn sie widmet sich ganz dem Soul der 1960er Jahre.
Ein in all seiner Big Band Opulenz höchst unterhaltsames Live-Album legt der Jazz-Sänger Al Jarreau vor, der hier, Conducted by Vince Mendoza, vom Metropole Orkest eine kongeniale musikalische Begleitung erhielt.
Die amerikanische Bassistin mit der auffälligen Frisur wird von Album zu Album besser; das aktuelle Album "Radio Music Society" markiert eindeutig ihren bisherigen Höhepunkt an kreativer Schaffenskraft.
Musikalische Sensationen gab es von Van Morrison im 21. Jahrhundert bisher nur sehr wenige, aber zumindest die Kontinuität seiner Alben-Veröffentlichungen blieb erhalten (it's just a job, you know?) und mit einzelnen Liedern traf der Berufssänger immer noch voll ins Herz. Born to Sing: No Plan B setzt diesen Weg seiner Arbeitsstudien frei nach dem Motto Ich singe, also bin ich fort. Oder steckt da noch mehr dahinter?
Die New Voice in British Folk, Lizzie Nunnery, legte 2010 ihr Debütalbum "Company of Ghost" vor und erhielt dafür große Zustimmung. Ihre Musik wurde als Rebel Folk bezeichnet und ihre Stimme als most wonderfully enchanting voice that falls between Kate Bush and Dolores Keane beschrieben. 2012 veröffentlicht sie mit dem norwegischen Produzenten und Multiinstrumentalisten Vidar Norheim ihren Zweitling "Black Hound Howling".
Genius Kevin Rowland hat es doch noch geschafft seine Dexys (vormals Dexys Midnight Runners) für ein ganzes Album zu reanimieren. Mit "One Day I'm Going To Soar" kann er in jedem Fall Dexys-Fans der ersten Stunde überzeugen, denn die 11 Songs erweisen sich als ein echtes Aufputschmittel.
© 2006-2020 - kulturwoche.at - Impressum