Am 28.5.2011 findet im oberösterreichischen Kleinreiflingen das Seewiesenfest statt. Zu bieten hat es internationale Acts in idyllischer Location.
Respekt: Das Festival "Vienna Blues Spring" hat sich zum am längsten laufenden Blues Festival in der EU entwickelt. Musiker der alten und jungen Generation, einige Wien-Debüts und Local Heros stehen am Programm, in jedem Fall viel Entdeckungswürdiges. Hier einige Tipps aus dem reichhaltigen VBS-Programm.
Das Dutzend ist voll, und weiterhin beileibe keine Dutzendware das Programm vom Akkordeonfestival, das 2011 zwischen 26. Februar und 27. März stattfindet. Schwerpunkt des Festivals ist die Akkordeonszene in Frankreich. Den Auftakt macht - bevor das Festival beginnt und also quasi als Vorgeschmack - am 21. 2. Richard Galliano im Wiener Konzerthaus.
Ein Festival mit Innovationsgeist als Brückenschlag zwischen klassischer Instrumentierung und Elektronik, gepaart mit Mut, neue Stätten zu bespielen. So modernd Wien vielleicht einmal war, heute ist Wien Modern. Das Festival begleiten für Kulturwoche.at zwei Wolfgänger - Wolfgang Rauscher und Wolfgang Stuchlik.
Am 25. und 26. 9. 2010 eröffnet mit seiner qualitativen Dichte die Saison im Wiener Konzerthaus. Heuer richtet sich der Spot also auf Deutschland, Gründe dafür gibt es einige, Stichwort "20 Jahre Deutsche Einheit" und der Fakt, dass Deutsche die größte Migrationsgruppe in Österreich darstellen.
Der Sommer ist da und mit ihm auch einige geniale Künstler, die sich an Österreichs Festivalstätten sammeln und ihr Können zum Besten geben. Eine der mitunter bekanntesten und definitiv gemütlichsten Plätze diesbezüglich findet man im altbekannten Wiesen im Burgenland, z.B. am 24. Juli 2010 bei der Nova Jazz & Blues Night.
Wiesen - das sind mehr als 30 Jahre Erinnerungen an süße Erdbeeren, Jazz und Reggae, Dauerregen, eine der schönsten Festivalorte Mitteleuropas mit Happening-Charakter für die ganze Familie, und Unmengen an Live-Performances als bunte Mischung aus Weltstars, Newcomer und österreichischen Acts. Mittlerweile auch bereits legendär das anspruchsvolle Rockfestival Forestglade, das am 16. und 17. Juli über die Bühne geht.
Zwischen 23. und 27. Juni 2010 ist es wieder soweit: Das Liszt Festival in Raiding, Burgenland, geht in Runde 3 und bringt unter dem Thementitel "Große Romantik" erneut international bekannte Liszt-Interpreten zu Gehör.
Die Idee zum "Musikfest der Vielfalt" in Österreich stammt vom Österreichischen Musikrat und seinen Mitgliedern und steht unter der Schirmherrschaft der österreichischen UNESCO-Kommission. Das Festival bietet bis 6. Juni über 200 Veranstaltungen.
Der Beigeschmack ist seltsam, der Eintritt gratis. Die Stadt Wien lädt zum 1. Popfest Wien zwischen 6. und 9. Mai 2010 ein und bringt unter Kurator Robert Rotifer eine 38 Konzerte umfassende Rundschau Wiener Musikschaffens ins Wien Museum, in die TU Wien, Kunsthalle project space und auf die Seebühne Karlsplatz.
Ein neuer, nach Angaben des künstlerischen Leiters Johannes Ebenbauer, "außergewöhnlicher Vokalmusikzyklus" bereichert in den Monaten von April bis Oktober 2010 das sakral-kulturelle Leben in Ostösterreich.
Die Blues'n'Rock Gala in der Wiener Stadthalle (20. März, Halle F) bildet den bereits traditionellen Auftakt des mittlerweile mehr als einmonatigen Vienna Blues Spring. Diesmal mit dabei: Der Blues Caravan von Ruf Records feat. Coco Montoya Band und Meena, sowie Magic Slim & The Teardrops und die Vintage Guitar All Stars rund um Erik Trauner.
Pat Metheny, Jim Hall (14. April), Adam Rogers (27. April), John Scofield (3. Mai), John McLaughlin (22. Mai): Vier wichtige internationale Jazzgitarristen und ein Rising Star gastieren in der Veranstaltungsreihe "The Art of Jazz Guitar" im Wiener Konzerthaus und stellen dabei ihre jeweils aktuellen Projekte vor.
Balkan-Beats von [dunkelbunt] & Cloud Tissa, große Poplyrik von Garish sowie Stimmungstüfteleien von Matthias Frey alias Sweet Sweet Moon stehen am 12. März 2010 am Programm der mittlerweile vierten Ausgabe von "Beat-Café" im burgenländischen Bildein.
Bei einem Pressegespräch im Lisztzentrum Raiding präsentierten der burgenländische Kulturlandesrat Helmut Bieler, die beiden Intendanten Johannes & Eduard Kutrowatz sowie Geschäftsführer Dr. Josef Wiedenhofer das Programm vom Liszt Festival Raiding 2010 und gaben auch einen Ausblick auf das Jubiläumsjahr, das unter dem Titel Lisztomania 2011 über die Bühne gehen wird.
Interview mit Johannes Kutrowatz
Präsentation Liszt Festival 2010 und Vorschau
Mit seinem gigantischen Oeuvre zählt Franz Liszt zu den historisch bedeutendsten Komponisten und herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten der Musikgeschichte. Das Liszt Festival Raiding will die ungeheure Bandbreite, Vielseitigkeit, Genialität und Virtuosität seiner Musik dem Publikum am Geburtsort Raiding als 4-Jahreszeiten-Ereignis näher bringen. //
Interview und Text: Manfred Horak
Fotos: Bgld. Landesmedienservice, Liszt Festival
Das von Claudio Abbado gegründete Festival "Wien
Modern", 1992 mit dem International Classical Music Award ausgezeichnet,
widmet sich bis 21. November 2009 im Konzerthaus, im Musikverein sowie an
vielen anderen Schauplätzen zum 22. Mal zeitgenössischen Kompositionen.
Vom Norden Afrikas zum vorderen Orient und dem indischen
Subkontinent bis hin zu österreichisch-orientalischen Klangwelten begibt sich "Salam.Orient" mit Musik, Tanz und Poesie aus orientalischen Kulturen an
11 Locations und 16 Acts bis 5. November 2009.
Das OST Festival IV unter dem Titel "Global Fusion" widmet
sich am Donnerstag, 24. September 2009 in der Arena Wien dem Dub-Fusion-Sound, der
in Großbritannien schon lange Standard geworden ist und aufgrund der
multikulturellen Zusammensetzung der Bevölkerung zum allgemeinen musikalischen Kulturgut
gehört. Live zu hören sind Transglobal Underground, Dreadzone und Oojami.
Vom 18. bis 24. September 2009 findet im Porgy &
Bess ein einwöchiger Schwerpunkt mit unterschiedlichen Musiken statt, deren
Ursprung im sogenannten schwarzen Kontinent wurzeln. Der geografische "Längsschnitt" reicht von Kapstadt bis
Kopenhagen. Our Roots began in Africa!
Die Live-Auftritte von Marla Glen, Supermax,
Patrice, Hans Theessink und Insingizi sind nur einige wenige Höhepunkte des
vielschichtigen Spektakels "Afrika-Tage 2009", die zwischen 24. Juli und 2.
August auf der Donauinsel/Floridsdorfer Brücke in Wien stattfinden. Das
Herzstück des Festivals ist der große Bazar, mit Kunsthandwerk aus Afrika,
Trommel- und Tanzworkshops und einem bunten Kinderprogramm mit
Geschichtenerzählern, Bastel- und Spielecke.
Nickelsdorf wird bereits zum 30. Mal für drei Tage zum
Mittelpunkt der etablierten Gegenkultur, der Welthauptstadt für schräge
Besonderheiten und der Gewissheit, an diesem Wochenende nirgendwo besser
aufgehoben zu sein als bei den "Konfrontationen". Das Live-Spektakel an der
Grenze zu Ungarn findet zwischen 10. und 12. Juli 2009 statt.
Familienfreundlichkeit wird groß geschrieben bei den allgemein
feinen Musikfestivals im schönen Waldviertel. Eines der musikalisch und
stimmungsmäßig interessantesten Musiktage bietet das Kasumama Afrika Festival
beim Moorbad Harbach, das 2009 zwischen 8. und 12. Juli stattfindet. Wie der
Festivaltitel es bereits suggeriert steht der afrikanische Kontinent im Zentrum
des musikalischen, aber auch des kulinarischen, Geschehens.
Der Waldviertler, so sagt man, zeichnet sich ja u. a. durch
seinem konsequentem Verhalten aus (andere mögen es Sturheit nennen) - eine
Charaktereigenschaft, die in manchen Belangen zu nachhaltigen Qualitäten führen
kann. Da wäre z.B. das Musikfest in Waidhofen/Thaya, das zwischen 3. und 5. Juli
2009 zum bereits 30. Mal über die Bühne gehen wird.
Die Begriffe "Qualität", "Niveau" und "Donauinselfest" passen ja nicht wirklich
zueinander, daher sollte es auch niemanden wundern, dass 2009 beim Massenfest
mit Besäufnis-Charakter die World Music Bühne und die EGA Frauen-Bühne
lahmgelegt wurde. Zumindest eine Weltmusik-Bühne wird es am
Donauinselfest-Wochenende dennoch geben, allerdings im Porgy & Bess.
"Langsam / hebt se da nebl / langsam / wird's wieda kloa /
es hot si nix verändert / es is ollas so wia's woa", beschwörte dereinst Sigi
Maron, einer der Säulenheiligen der österreichischen Liedermacherszene so
treffend, dass sich das Dialektmusikfestival 2009 auf diese Spuren heftet, um
herauszufinden, ob sich wirklich nichts verändert hat, ob wirklich alles so ist
wie es immer schon war.
Drei Tage, drei Musikkulturen, sechs Bands. Kuba,
Griechenland und Afrika erhalten zwischen 22. und 24. Mai 2009 erhöhte
musikalische Aufmerksamkeit beim Weltmusikfestival in der Szene Wien.
Bis 30. April wird bereits zum fünften Mal der wichtigsten popkulturellen Musikrichtung mit dem Festival "Vienna Blues Spring" Tribut gezollt. Von den Roots bis zu den gegenwärtigen Strömungen ist so ziemlich alles zu hören was sich dem Blues-Takt unterwirft.
Bereits zum vierten Mal findet in Wien das Festival Vienna Blues Spring, diesmal zwischen 20. März und 30. April 2008, statt. Mit mehr als 30 Konzerten im Reigen, dem Foyer der Fernwärme Wien und der Eröffnungsgala in der Wiener Stadthalle widmet sich das bunt gemischte Programm wieder dem Blues in allen seinen Spielarten, und spart dabei auch jazzige Klänge, Blues-Rock und Soul nicht aus.
© 2006-2020 - kulturwoche.at - Impressum