Die (subjektiv) spannende Frage im Vorfeld des Doppelkonzerts von Meena Cryle and The Chris Fillmore Band und Cyndi Lauper am 3.7.2016 beim Jazzfest Wien in der Staatsoper war die Sache mit der Augenhöhe, schließlich kann Frau Lauper Verkaufseinheiten im zweistelligen Millionenbereich vorweisen, von der Meena und ihre Musikerfreunde nur träumen können.
Die 2016er-Auflage vom Jazzfest Wien bringt einmal mehr ein breites Spektrum an musikalischer Originalität auf die diversen Bühnen Wiens. Aus österreichischer Sicht erfreuliche Highlights sind die Auftritte von Meena Cryle & The Chris Fillmore Band, Marina & The Kats und Wolfgang Muthspiel Solo in der Wiener Staatsoper.
Unsere zweite Vorschau des Jazzfest Wien 2013 widmet sich den interessanten Acts abseits der großen Namen, die in den Locations Porgy & Bess, WUK, Reigen, der Summerstage und am Rathausplatz zu hören sein werden.
Der deutsche Trompeter Till Brönner und die US-Sängerin Madeleine Peyroux beschallten beim Jazzfest Wien am 4. Juli 2011 die Wiener Staatsoper mit soliden Sets, die großen Highlights blieben aber ebenso aus wie die Gänsehaut.
Ben Sidran zeigte am 28. Juni 2011 beim Jazzfest Wien im Porgy & Bess ein letztes Mal wie man Dylan Songs in eine neue Umlaufbahn katapultiert.
Ein Staraufgebot Sonderzahl beschert die 21. Auflage vom Jazzfest Wien, das zwischen 15. Juni und 17. Juli 2011 garantiert wieder ein breites Publikum erreichen wird.
Im Rahmen des Jazzfestes wurde dem Wiener Publikum die gemeinhin wohl eher als Disko-Soul-Sängerin bekannte Künstlerin Randy Crawford präsentiert. Dass sie das nicht ist, hat vielleicht den einen oder anderen enttäuscht. Für eine Enttäuschung gab es aber auch andere Gründe.
Eigentlich glaubte man, dem Jamie Cullum-Publikum könne ein Konzert im Stehen zugetraut werden. Aber dafür ist es mittlerweile wohl zu breit, sprich, im Altersaufbau heterogen. Diesem Umstand wurde am 30. Mai 2010 im restlos ausverkauften, bestuhlten, Austria Center Tribut gezollt.
Der Auftakt der Opernkonzerte im Rahmen von Jazzfest Wien brachte dem Publikum den alten Soulmeister Solomon Burke zu Gehör. Und dabei wurde wahrlich wohlfeiles für Herz und Seele geboten. Von Robert Fischer.
Der "alte" Mann und der Sound, oder: Ewig jung und doch in Würde altern. Herbie Hancock ist ja nun wahrlich kein Jungspund mehr und könnte sich längst auf seinen wohlverdienten Lorbeeren ausruhen, aber er ist eben nicht der Typ der sich mit einigen Konzerten pro Jahr seine Altersversorgung sichert. Der immer (noch) jugendlich und fröhlich wirkende Tastenvirtuose legte eine hochenergetische Performance im Rahmen des Jazz Fest Wien auf die Bühne der Staatsoper.
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