Der Gitarrist Al Di Meola im Gespräch mit Manfred Horak über die Konsequenzen des Chaos, den Fluch der Mobiltelefone, akustische vs. elektrische Gitarre und erstaunliche persönliche Helden. Live gastiert der Gitarrist am 6.7.2014 in der Wiener Staatsoper beim Jazz Fest Wien.
Einer der bedeutendsten zeitgenössischen Jazz-Pianisten und Komponisten, zugleich einer der Gründerväter des Jazzrock - Chick Corea - veröffentlicht mit "The Vigil" ein weiteres neues herausragendes Album.
Musikalisch ausformulierter Positivismus hilft dem oftmals unerträglichen Weltgeschehen entgegenzusteuern. Als regelrecht aufmunternde Trostspender herhalten können die formidablen Alben "Seven Seas" von Avishai Cohen und "Forever" von Chick Corea, Stanley Clarke und Lenny White.
Black Market ist das erste Album mit dem Edelbassisten Jaco Pastorius und ein weiteres rühmliches Kapitel in der Weather Report-Erfolgsgeschichte rund um Jazzinnovationen im Funk-orientierten Weltfusionsamalgam inklusive dem berührenden Tribute "Cannonball" an den 1975 verstorbenen Cannonball Adderley, mit dem Joe Zawinul neuneinhalb spannende musikalische Jahre verbrachte.
Ersparen wir uns die Superlativen und Benennungen wie Fixstern am musikalischen Firmament, Übervater des Jazz und Rock, Wegbereiter von Heerscharen Nachgeborener, Großmeister des Zorns, etc. Widmen wir uns ganz einfach der Musik von Miles Davis aus dem Jahr 1970 und knien wir nieder vor der Genialität des 1926 geborenen und 1991 verstorbenen Trompeters.
Brian Augers Familienunternehmen gastierte in Joe Zawinuls Birdland und das 66jährige Urgestein der Rock, Jazz und last but not least Popgeschichte zeigte dem enthusiastischen Publikum nicht nur wie man in Würde altert sondern auch, wie man, gleich dem legendären Comic-Helden Lucky Luke, schneller als sein Schatten sein kann. Über eine orgiastische Tour de Force an der Orgel berichtet Alfred Krondraf.
Er ist ein Gigant unter den zeitgenössischen Bassisten, zudem ist sein Name unzertrennbar mit Miles Davis verbunden. Marcus Miller veröffentlicht mit der DVD "Master of all Trades" eine Lehrstunde an Ausdruckskraft.
Neun Monate nachdem der große Innovator sein bahnbrechendes und die Fangemeinde zutiefst spaltendes Album "Bitches Brew" auf den Markt gebracht hatte stand er beim Isle of Wight Festival 1970 auf der Bühne vor mehr als 600.000 enthusiastischen Fans. Jimi Hendrix, The Who, The Doors, Joni Mitchell, Jethro Tull uvm. waren dort, die Stimmung und die Atmosphäre waren am Überkochen und Miles legte los.
Im Rahmen der Festwochen Gmunden gastierte die Grand Dame des Big Band Sounds mit einer erstklassig besetzen Truppe im Stadtheater und verführte das Publikum zu einem Ausflug in einen verrauchten Jazzclub mitten in New York der 1950er Jahre. "Appearing Nightly at the Black Orchid" benannte sie das Programm der Verführung.
Der "alte" Mann und der Sound, oder: Ewig jung und doch in Würde altern. Herbie Hancock ist ja nun wahrlich kein Jungspund mehr und könnte sich längst auf seinen wohlverdienten Lorbeeren ausruhen, aber er ist eben nicht der Typ der sich mit einigen Konzerten pro Jahr seine Altersversorgung sichert. Der immer (noch) jugendlich und fröhlich wirkende Tastenvirtuose legte eine hochenergetische Performance im Rahmen des Jazz Fest Wien auf die Bühne der Staatsoper.
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