Nach ihrem letzten Roman "Nachkommen" greift Marlene Streeruwitz zu einem genialen Trick. Sie lässt die Hauptfigur aus "Nachkommen", Nelia Fehn, die mit ihrem ersten Roman für Furore sorgt, diesen wirklich schreiben.
In ihrem Roman "Nachkommen." zeichnet Marlene Streeruwitz ein kritisches Bild des Literaturbetriebs. Darin bekommt die junge Autorin Nelia Fehn, nach ihrem erfolgreichen Roman-Debüt zur Frankfurter Buchmesse eingeladen, am eigenen Leib zu spüren, was es heißt, in diesem besonderen Biotop dessen Bewohnerinnen und Bewohnern ausgesetzt zu sein.
Ein wundersames, leichtes und humorvolles Buch für kuschelige Winterabende vor dem Kamin - oder der Heizung ;)
Hier ist es also nun, die Fortsetzung des so erfolgreichen E-Mail-Romans "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer. "Alle sieben Wellen" fordert wenig vom Leser, nur eines: Geduld. - Meint zumindest "RE:" im E-Mail-Schlagabtausch mit "AW:". Protokolliert wurde die Diskussion von Manfred Horak.
Ein E-Mail Roman von Daniel Glattauer als moderne Fassung des Briefromans.
Für die New York Times zählen die Romane von Robert Charles Wilson zum Besten, was die Science Fiction Literatur derzeit zu bieten hat. Dieser Meinung kann man sich durchaus guten Gewissens anschließen, denn auch mit "Quarantäne" gelingt dem Bestseller-Autor ein spektakulär tiefgründiges Werk.
Richard Schuberth, der stille Literat der auch als Veranstalter des Festivals Balkan Fever gerne im Hintergrund bleibt und der von sich sagt, "Ich bin in erster Linie Literat und erst dann Veranstalter", hat mit Wartet nur, bis Captain Flint kommt ein Buch veröffentlicht, dass diesen Anspruch mehr als nur nachhaltig unterstreicht.
Jason Taylor, heimlicher Poet und Stotterer, ist 13. Er lebt in einem Kaff namens Black Swan Green mitten in England in der Zeit von Thatcher und dem Falkland-Krieg. "Heimlicher" Poet und Stotterer ist er deshalb, weil beides in der Hierarchie pubertierender männlicher Jugendlicher so ziemlich einem gesellschaftlichen Todesurteil gleichkommt.
Werner Koflers "In meinem Gefängnis bin ich selbst der Direktor" bietet einen Querschnitt durch die Koflersche Textlandschaft von den 1960er Jahren bis ins neue Jahrtausend. Auszüge aus bekannten Schriften des Autors wie Hotel Mordschein, Tanzcafé Treblinka, Aus der Wildnis, Am Schreibtisch sind neben anderen Texten, die bis jetzt nicht leicht zugänglich waren, in diesem Band versammelt.
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